(stma) Es ist schon einige Jahre her, dass die Wählergruppe „ASK Schwerin“ über ihren damaligen Stadtvertreter Ralph Martini (verst. 2017) in Schwerin das Thema „Schaffung eines Stadtgeschichtsmuseums“ auf die Agenda der Stadtpolitik stellte.
Seitdem ist viel passiert.
Neben einem Grundsatzbeschluss, hat sich die Stadtpolitik inzwischen auf einen Neubau und auf einen Standort geeinigt. Zuletzt hatte die Stadtverwaltung mitgeteilt, dass sie bis 2029 mit einer Eröffnung des Stadtgeschichtsmuseums rechnet. In den Schweriner Höfen wurden zwischenzeitlich auch studentische Entwürfe für ein Museum ausgestellt. Hier können Sie die Entwürfe nochmal einsehen und bewerten. (Fotos und Videos).
Baubeginn bereits 2025 gefordert. 2029 ist Vielen zu spät.
Vielen erscheint der Zeitplan, das Museum erst 2029 zu eröffnen als zu lang. Neben ASK, sind es nun federführend die CDU, FDP und die Linke Fraktion, mit aller Deutlichkeit, eine frühere Eröffnung des Museums fordern.
Dazu wollen die Antragsteller das Ziel einer Eröffnung des Stadtgeschichtsmuseum, im aktuellen Haushaltsplanentwurf fest verankern.
Die CDU/FDP und Linke erklären in ihrem Antrag:
„Mit dem geplanten Stadtmuseum beabsichtigt die Landeshauptstadt, eine wesentliche Leerstelle in puncto Geschichtsbewusstsein, Pädagogik sowie kommunale Kultur in den kommenden Jahren zu schließen. Um den Auftrag der Stadtvertretung zur Etablierung eines Neubaus für das Stadtmuseum Schwerins progressiv steuern zu können, soll die Verwirklichung dieses wichtigen städtebaulichen wie auch musealen Neubaus inkl. der hierzu notwendigen personellen Investitionen (Fachkräfte und Mitarbeiter des Hauses) als wesentliches Produkt des Kulturbüros in der doppischen Betrachtung Aufnahme finden.„
Zeitplan vorgeschlagen.
Die Antragsteller legen zudem einen Zeitplan vor, den sie gemeinsam mit dem nächsten Haushaltsplan beschlossen sehen wollen.
Zudem ist es das Ansinnen der Fraktionen CDU/FDP sowie DIE LINKE, die bisher
angedachte Zeitschiene zur Verwirklichung des Projektes in Anbetracht steigender
Baukosten zu straffen und zu verkürzten:
Vorschlag:
2023/24
Ausschreibung und Wettbewerb zur Architektur des Stadthistorischen Museums
2024
Start des Vergabeverfahrens
2025
Baubeginn (Berücksichtigung im bis dato geltenden Doppelhaushalt)
2027
Eröffnung des Stadthistorischen Museums und Aufnahme des personellen Betriebs am Schlachtermarkt
Ob die frühere Eröffnung des Stadtgeschichtmuseums tatsächlich eine Mehrheit bekommt, wird wahrschein auf der Dezembersitzung der Stadtvertretung entschieden.

















