(stma)
In einer Pressemitteilung teilt die Wählergruppe ASK Schwerin mit, dass sie ihr Mandat in der Stadtvertretung wie versprochen neu besetzen werden. Es sei der nun schon 5. Stadtvertreter, der nach der letzten Kommunalwahl das Mandat inne hat.
„Dieser Wechsel ist für mich etwas Besonderes, denn nun bin ich an der Reihe. Ich heiße Martin Steinitz, bin 32 und Vater von 2 Kindern. Stadtpolitisch noch relativ unbedarft, aber das sehe ich absolut als Vorteil.“ sagt Martin Steinitz.
In seiner Erklärung zum Mandatsantritt führt er weiter aus:
„Grund für mein Bestreben, in die Stadtvertretung zu kommen, war und ist es nach wie vor, die Hintergründe für Entscheidungen besser nachvollziehen zu können und selbst Ideen und Veränderungen voranzubringen. Alle bisherigen Sachverhalte, die ich mitbekommen habe, haben mich teilweise erfreut, aber auch durchaus schaudern lassen. Daher bin ich schon recht gespannt, wie mich meine zukünftigen Kollegen in der Stadtvertretung empfangen werden. Optisch und vom politischen Bewusstsein her passe ich nicht in die Reihen, aber vielleicht bekommen wir dadurch etwas frischen Wind in das manchmal doch etwas verschlafene politische Leben der Stadt.“

Martin Steinitz benennt seine Schwerpunkte:
„Als Schwerpunkte werde ich alle bisherigen ASK Punkte aufgreifen und weiter unterstützen und dazu noch meine eigenen einbringen. Um es kurz zu sagen, belaufen sich diese auf städtisches Grün und Subkulturen jeglicher Art. Natürlich gibt es noch mehr, aber lasst euch überraschen. Ich werde natürlich auch, wie meine Vorgänger, Anträge aus der Bevölkerung einbringen, auch wenn wir dann vielleicht für den ein oder anderen zu viele Anträge einbringen sollten. Wo es Fragen gibt, sollte man auch eine Antwort einfordern!“
Gerüchte um Fraktionsbildung, dass sagt der neue ASK Stadtvertreter:
„Und zu guter Letzt möchte ich noch auf Gerüchte eingehen, in Bezug auf eine Fraktionsbildung mit anderen Stadtvertretern oder schon bestehenden Fraktionen. Eine solche wird es nicht geben. Ja, es gab Anfragen, dies bezüglich, aber wir haben uns im Konsens dagegen entschieden! Und werden das auch in Zukunft so beibehalten. Ich habe in alter ASK Manier (Transparenz muss sein), alle aktiven Mitglieder darüber informiert, wir haben uns beraten und eine Entscheidung gefällt. Es sei auch gesagt, dass mir Zusammenarbeit sehr wichtig ist, um gemeinsam die Stadt voranzubringen. Aber dann in einer freien offenen Art und Weise auf Augenhöhe. Ich persönlich bin ein Freund von Transparenz im Umgang mit öffentlichen Themen, das scheint aber leider in der Stadtvertretung nicht gewünscht zu sein. Also seid gespannt, was in Zukunft noch alles passieren wird. In diesem Sinne bleibt neugierig und stellt Fragen! Wir sehen uns bei der Stadtvertretersitzung oder in der Stadt.“
Seiner erste Sitzung wird Martin Steinitz am 7. November haben. Die Sitzung kann dann hier in Echtzeit im Internet verfolgt werden. www.schwerin.de/stream



















