Der Flüchtlingsrat und die Initiative „Schwerin für alle!“ hatten für den 21. November 2022 zu einer Demonstration durch die Schweriner Innenstadt aufgerufen.
An die 300 Menschen beteiligten sich nach Schätzungen der Anmelder an der Demonstration.
Die Pause, die „Schwerin schweigt nicht“ einlegt, sollte mit diesem Protest unter einem neuen Aspekt gefüllt werden.
Inhaltlich stellte sich der Protest zu folgenden Forderungen auf:
· Solidarisch durch die Krisen und Lasten fair verteilen!
· Humanität zeigen und Geflüchtete aufnehmen!
· Rechtsextremismus und Rassismus nicht dulden und beim Namen nennen!
· Demokratie wertschätzen und mitmachen!
· Spaltung überwinden und Zusammenhalt fördern!
Dr. Daniel Trepsdorf (Linke) wollte sich nicht an Teilnehmerzahlen festhalten. Er sagte, er freue sich, dass bei Minusgraden doch noch so viele gekommen sind. Man zeige an diesen Abend, dass man auch konstruktiv statt destruktiv demonstrieren kann.
Es gab weitere spannende Reden, die neben dem Thema Flucht, Abschiebungen, Krieg, Rassismus und Toleranz behandelten.
Eine Teilnehmerin sagte: „Es sind hier jetzt zwar nicht so viele, wie bei den anderen Montagsdemos, doch es ist fröhlicher, bunter und kreativer“.
Beendet wurde die Demonstration mit Reden kurz nach 20:00 Uhr auf dem Grunthalplatz.

















