(Pressemitteilung Klimabündnis)

Das Klimabündnis fordert mehr Engagement von der Stadtvertretung

„ Der Klimawandel mit seinen negativen Folgen erfordert jetzt und in den kommenden Jahren ein noch konsequenteres Handeln der Verantwortlichen – auch in und seitens der Landeshauptstadt Schwerin. Seit dem Klimanotstandsbeschluss der Stadtvertretung im Januar 2020 ist in der Folgezeit einfach zu wenig geschehen.

Die bisherigen Bemühungen von Oberbürgermeister Dr. Badenschier und seines verantwortlichen Umweltdezernenten Nottebaum reichen erkennbar noch nicht. Sei es nun bei der Verkehrswende oder bei der vollständigen Deckung des Strombedarfs der Stadt zu 100% aus regenerativen Quellen. Hier sind weitere Aktivitäten und Impulse erforderlich.

Der von Oberbürgermeister Dr. Badenschier vorgelegte Doppelhaushalt für die Jahre 2023 / 2024 weist beim Klimaschutz aktuell viele Leerstellen auf. Da ist noch viel Luft nach oben. Ungewöhnlich ist, dass die verwaltungsinternen Klimafolgeabschätzungen zu den einzelnen Produkten des Haushaltes, insbesondere bei den Bau- und Investitionsvorhaben der Stadt, scheinbar in den Haushaltsunterlagen bisher nicht dokumentiert sind. Hier sieht das Klimabündnis Oberbürgermeister Dr.Badenschier in der Verantwortung, mehr Transparenz und Klarheit zu schaffen, so wie es der Klimanotstandsbeschluss der Stadtvertretung eigentlich fordert.

Den Stadtvertreterinnen und Stadtvertretern möchten wir mit der eingereichten Petition „ Klimahaushalt 2023 / 2024“ konkrete Wege und weitere Möglichkeiten des Handelns für mehr Klimaschutz in Schwerin aufzeigen. Die Petition wird dabei von uns als Beitrag und Impuls zum Dialog gesehen, was beim Klimaschutz in den kommenden zwei Jahren zusätzlich geschehen soll und wie wir, die Bürger:innen der Stadt an Entscheidungen für das künftige Leben mit beteiligt werden.

Denn die Folgen des Klimawandels betrifft alle Einwohner:innen der Stadt Schwerin – auch die Kinder, die in den kommenden Jahren in Schwerin noch geboren werden. Die Kinder treffen die Folgen der Erderwärmung besonders stark. Klimaschutz ist auch eine Frage der Generationengerechtigkeit.“ So Jana Wolff zu der jüngst an die Stadtvertretung übersandten Petition.


Hier kann die Petition des Klimabündnis eingesehen werden:


Werbung:



Werbung:





Entdecke mehr von schwerin.news

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Auch interessant: