(stm)
Eine Elternbefragung zu den Betreuungszeiten in Schweriner Kindertageseinrichtungen hat ergeben, dass eine überwiegende Mehrheit der Befragten die gegenwärtigen Öffnungszeiten von Einrichtungen der Kindertagespflege, Kinderkrippe und Kindergarten als ausreichend wahrnimmt. Das geht aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung hervor. Bemerkenswert ist die Teilnahmeverteilung, so haben 126 Schweriner mit dem Wohnort Werdervorstadt teilgenommen, während aus dem Stadtteil Schelfwerder beispielsweise nur 5 Personen teilgenommen haben.
Die Stadt selbst hat die Auswertung im Anhang der Mitteilungen des Oberbürgermeisters veröffentlicht.
Aus der Mitteilung des Oberbürgermeisters lassen sich folgende Punkte entnehmen: Die Datensätze von 1.080 Personen, die zum Befragungszeitpunkt ein oder mehrere Kinder in einer Tageseinrichtung oder Tagespflegestelle für Kinder in der Landeshauptstadt betreuen ließen, wurden ausgewertet. Ein Großteil der befragten Personen (88,85 %) nimmt die gegenwärtigen Öffnungszeiten von Einrichtungen der Kindertagespflege, Kinderkrippe und Kindergarten als „ausreichend“ wahr. Auch bei der Hortbetreuung gaben 87,76 % der Befragten an, dass die Öffnungszeiten ausreichend sind.
Allerdings gibt es nach Angeben der Stadtverwaltung auch einige Anregungen bzgl. gewünschter veränderter Öffnungszeiten. Insbesondere in Bezug auf die Betreuungszeit von bis zu sechs Stunden im Falle der Hortbetreuung gaben einige Befragten an, dass diese im Falle der Ferienzeit nicht ausreichend sei. Eine Abfrage diesbezüglicher Bedarfe sollte in einer nachfolgenden Befragung aufgegriffen werden, so die Stadtverwaltung.
Da die überwiegende Mehrheit der Befragten (87-89 %) angibt, die Öffnungszeiten der Kindertagespflegen, Krippen, Kindergärten und Hortbetreuung in der Landeshauptstadt Schwerin als ausreichend zu empfinden, kann laut Stadt aktuell kein weiterer Handlungsbedarf für den Fachdienst Bildung und Sport abgeleitet werden.
Dennoch haben sowohl die Verwaltung als auch die AG Kindertagesbetreuung die Implementierung eines Monitorings vorgeschlagen, um auf etwaige Veränderungen der Bedürfnisse einzugehen.
Die Ergebnisse der Elternbefragung wurden sowohl in der AG Kindertagesbetreuung als auch im Jugendhilfeausschuss vorgestellt und fachinhaltlich diskutiert. Mit Beschluss vom 1. Februar 2023 hat der Jugendhilfeausschuss einstimmig zugestimmt, dass zukünftig alle zwei Jahre ein Monitoring zur Betreuungssituation und zum Betreuungsbedarf in den Kindertagesstätten, Kindertagespflege und den Horten der Landeshauptstadt Schwerin umgesetzt werden soll.
Die Mitteilung des Oberbürgermeisters können hier eingesehen werden.













