(stm) Es klingt gewohnt „trocken“ was die Stadt Schwerin vor wenigen Tagen auf ihrer Internetseite angekündigt hat:
Die Landeshauptstadt Schwerin führt zum Bebauungsplan der Innenentwicklung Nr. 132 „Neu Zippendorf – Am Hang“ eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung durch. Mitarbeiter des städtischen Fachdienstes Stadtentwicklung stellen am Mittwoch, den 21. Februar 2024, um 18.00 Uhr in der Alten Post am Berliner Platz in Neu Zippendorf die Ziele der geplanten Entwicklung vor. Das Plangebiet befindet sich westlich der Plater Straße im Stadtteil Neu Zippendorf und umfasst die Fläche der ehemaligen SED-Bezirksparteischule, auf der drei- bis siebengeschossige Wohngebäude mit ca. 250 Wohneinheiten entstehen sollen. Die leerstehenden Gebäude, die sich auf der Fläche befinden, würden zurück gebaut werden. Für die Öffentlichkeit besteht am 21. Februar 2024 die Möglichkeit, sich zu den Planungszielen zu äußern und diese mit den Fachleuten zu erörtern.
Ehemalige Parteischule soll zum Wohnviertel werden


Es sollen bis zu 250 Wohneinheiten entstehen. Das Quartier soll den Namen „Quartier Seeblick“ erhalten. So geht es aus dem Städtebaulichen Entwurf hervor. Es sollen mehrere Gebäude entstehen, mit unterschiedlichen Geschosshöhen. Die Anordnung der Gebäude soll so ausgerichtet werden, dass immer ein besonderer Blickwinkel und Sichtachsen entstehen.

Öffentliche Diskussion in der „ehemaligen“ Post am Berliner Platz
Am Mittwoch, dem 21. Februar wird die Stadtverwaltung Schwerin die bisherigen Pläne in der ehemaligen Post am Berliner Platz vorstellen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Hier sollen die Gäste auch Anregungen, Hinweise und Fragen an die Stadt richten.
Beliebter „lost place“
Sofern das Gelände tatsächlich zu einem Wohngebiet wird, verschwindet ein Schandfleck der Stadt Schwerin. Doch nicht alle wird es freuen. In den vergangenen Jahren hat sich die „ehemalige“ Parteischule zu einem weit über die Stadtgrenzen Schwerin hinaus bekannten „Ausflugsort“ für Freunde sogenannter „Lost Places“ entwickelt.
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