(stm)
In der Stadtvertretungssitzung am 29. April 2024 stand der Punkt Herbstputz in Schwerins Wohngebieten auf der Agenda. Der Oberbürgermeister wurde beauftragt zu prüfen, ob ein zentral organisierter Herbstputz als Ergänzung zum bestehenden Frühjahrsputz realisierbar wäre. Der Prüfantrag wurde vom Ortsbeirat Mueßer Holz gestellt.
Der Oberbürgermeister erhielt den Auftrag, eine Prüfung vorzunehmen und das Ergebnis im September vor der Stadtvertretung zu präsentieren. Die nun gegebene Antwort auf diese Initiative des Ortsbeirates Mueßer Holz fiel nun jedoch ernüchternd aus: Ein zusätzlicher Herbstputz sei nicht durchführbar.
Der Eigenbetrieb SDS stellte klar, dass eine solche Maßnahme erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen binden würde – Ressourcen, die bereits für den jährlichen Frühjahrsputz ausgeschöpft sind.
Die Organisation des Frühjahrsputzes erfordere intensive Planungsarbeit und bindet über fünf bis sechs Monate hinweg die Kapazitäten des zuständigen Sachgebiets Abfallwirtschaft. Die Kosten dafür belaufen sich nach Angaben der Stadt auf 10.000 Euro, was die Realisierung eines weiteren Putzes im Jahr zu einem finanziellen und personellen Kraftakt machen würde, der derzeit nicht zu stemmen sei.
Damit ist der Prüfantrag formal abgeschlossen. Die Idee eines Herbstputzes bleibt jedoch ein Wunsch, dessen Umsetzung aus Ressourcenmangel vorerst nicht möglich ist.

















