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Das Buch erzählt die Geschichte der Insel Lieps im Schweriner See, die seit langer Zeit eng mit der Stadt Schwerin verbunden war. Bereits im Jahre 1171 wurde die Lieps erstmalig in einer Urkunde erwähnt, als Heinrich der Löwe dem Schweriner Bischof die Insel schenkte. Aus den nachfolgenden Jahrhunderten ist wenig über die Lieps bekannt, bis sie im Jahre 1758 erstmalig verpachtet und in den anschließenden 200 Jahren besiedelt wurde.
Aus den letzten ca. 100 Inseljahren erzählen dann sechs Zeitzeugen, wobei jeder aus seiner Epoche und aus seinem Lebensbereich berichtet. Im Vordergrund dieser Erzählungen steht das Schicksal der Siedler, das von harter Arbeit in der Landwirtschaft geprägt war und das sich abrupt änderte, als Scheune und Stall kurz vor Weihnachten 1956 abbrannten. Seitdem ist die Insel unbewohnt. Parallel zu den Siedlern nutzten seit langem die Schweriner Fischer die Lieps als Stützpunkt. Der Sohn eines Fischermeisters erzählt über das Leben der Fischer in der Zeit zwischen 1945 und 1965. Sie besaßen auf der Insel-Ostseite ihre Hütten, von denen aus sie ihre Fischzüge begannen. Aus anderer Perspektive blickt ein passionierter Schweriner Segler auf „seine Insel“, die er über Jahrzehnte an Wochenenden und im Urlaub ansteuerte. Und schließlich erzählt der heutige Inselpächter und Landwirt über die Zeit seit 1990, die von dem Entwicklungsziel geprägt war, die Natur, die Landwirtschaft und den Tourismus auf der Lieps miteinander in Einklang zu bringen.
Dem Autor, Klaus Hoffmeister aus Gallentin, ist es auf ca. 136 Seiten gelungen, ein Buch mit spannenden Geschichten und mit 117 beeindruckenden Bildern vorzulegen. Für 18 € ist das Buch unter derISBN 978-3-00-079833-7 über den Buchhandel erhältlich.














