(fab)
Schwerin – Der Bau des neuen Radsportzentrums in Schwerin nimmt weiter Fahrt auf. Wie die Stadtverwaltung auf Anfrage von http://www.schwerin.news mitteilt, werden derzeit die ersten Fundamente betoniert, und schon bald werden die ersten Stützen sichtbar sein. Nach aktuellem Stand soll das Bauprojekt planmäßig Anfang 2026 abgeschlossen werden.
Die Gesamtinvestition für das Radsportzentrum beläuft sich auf 25 Millionen Euro. Die Finanzierung setzt sich aus mehreren Quellen zusammen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt 16,5 Millionen Euro bereit, während der Bund vier Millionen Euro beisteuert. Die Landeshauptstadt Schwerin trägt 4,5 Millionen Euro zur Gesamtfinanzierung bei.
Für die laufenden Betriebskosten hat sich die Stadtvertretung verpflichtet, einen jährlichen Zuschuss von 50.000 Euro bereitzustellen. Die verbleibenden Kosten sollen aus der Trainingsstätten-Förderung von Bund und Land gedeckt werden.
Das Radsportzentrum wird in erster Linie als Trainingsstätte genutzt. Wettkämpfe sind in begrenztem Rahmen möglich, allerdings ohne Zuschauertribünen und mit einer maximalen Kapazität von 199 Personen. Neben dem Radsport können auch andere Sportarten wie Handball, Volleyball oder Badminton das Innenfeld nutzen. Während der Schulzeit wird die Halle zudem für den Schulsport des Sportgymnasiums zur Verfügung stehen.
Nicht beantwortet wurde hingegen die die Frage, ob die Stadt im Falle von Kostensteigerungen nachschießen muss. Auch zur Klimabilanz des Bauvorhabens und zum Umgang mit dem Klimanotstandsbeschluss der Stadtvertretung gibt es bislang keine konkreten Angaben. Zudem bleibt offen, welche Mehrkosten durch die Stelzenbauweise der Halle entstanden sind.
http://www.schwerin.news wird das Thema weiterhin im Blick behalten.
















