(PM/Ver.di Nord)
Der Landesbezirksvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft im Landesbezirk Nord zeigt sich auf einer Zusammenkunft in Bad Segeberg zutiefst betroffen vom Tod der Münchener ver.di-Kollegin Amel und ihrer Tochter Hafsa, die an einem ver.di-Demonstrationszug im Rahmen der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes teilgenommen hatten.
„Der ver.di-Landesbezirk verurteilt den mutmaßlich islamistisch motivierten, entsetzlichen Angriff aufs Schärfste. Demonstrationen und Kundgebungen von Gewerkschaften stehen für gelebte Solidarität und Gemeinschaft. Sie sind bunt, kreativ, laut und ein Grundpfeiler der Demokratie“ sagt Ralf Wrobel, ehrenamtlicher Vorsitzender in ver.di Nord.
„Wir erfahren in diesen schweren Stunden viel Zuspruch und Solidarität und sind sehr dankbar über den Mut und die Kraft unserer Mitglieder, zusammenzustehen und für unsere demokratischen Werte einzustehen. Auch in dieser Woche wird es daher Streiks im Rahmen laufender Tarifrunden geben, in denen ebenso ein klares Zeichen gegen Gewalt, Hass und Hetze gesetzt wird, damit diese furchtbare Tat nicht instrumentalisiert wird. Wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter stehen in schweren Zeiten zusammen“, so Susanne Schöttke, Landesbezirksleiterin von ver.di Nord.
Der Verein Gewerkschaften helfen e.V. hat eine Spendensammlung für die Opfer eingerichtet. ver.di Nord unterstützt diese Aktion und bittet um Unterstützung.
Spendenkonto:
Gewerkschaften helfen e.V.
IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90
BIC: NOLADE2HXXX
Stichwort: Opfer Demo München



















