(ver.di/ PM)
ver.di Nord reagiert auf Verhandlungsbereitschaft der Arbeitgeber – Anpassung der Streikmaßnahmen
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) nimmt zur Kenntnis, dass die Arbeitgeberseite auf den Druck der angekündigten sieben Streiktage reagiert und einen neuen Verhandlungstermin am 6. März angeboten hat. Dabei soll ein verbessertes Angebot vorgelegt werden.
„Wir werten das als ein Zeichen der Einsicht seitens der Arbeitgeber, dass es ohne deutliche Lohnerhöhungen keine Lösung im Tarifkonflikt geben kann. Daher hat die Tarifkommission beschlossen, den für den 4. März geplanten Warnstreik abzusagen. Dennoch werden wir am 3. März mit einem ganztägigen Warnstreik unmissverständlich deutlich machen, dass wir eine deutliche Verbesserung der Löhne erwarten“, so ver.di-Nord-Verhandlungsführer Sascha Bähring.
Sollte es am 6. März zu keiner Einigung kommen, wird ver.di Nord die ursprünglich geplanten Streiks fortsetzen – beginnend mit einem ganztägigen Warnstreik am 13. März.
„Dieses Signal der Tarifkommission richtet sich auch an alle Pendlerinnen und Pendler sowie Schülerinnen und Schüler. Die Beschäftigten im ÖPNV wollen keinen Streik, aber sie wollen ernst genommen werden und eine angemessene Wertschätzung für ihren herausfordernden Beruf erfahren. Sie sind es, die täglich dafür sorgen, dass Fahrgäste sicher von A nach B gelangen“, so Bähring weiter.












3 Antworten zu „Streik beim Nahverkehr am 3. März. Ver.di stellt Streikende nach 4. März in Aussicht“
ich finde das nicht schön was die mit dem bürgern machen viele haben ja auch kein Auto wie sollen die den zu Arbeit hat man daran mal einer gedacht bloß immer an euch denken ihr solltet euch was schämen
Streiks sind inzwischen Unverhältnismäßig. Geht gar nicht!
Den Streik halte ich für unverantwortlich und unsozial allen Benutzern des Nahverkehrs gegenüber!