(stm) Der Verein „Tiere in Not Schwerin & Umgebung“ steht kurz vor der offiziellen Gründung und sucht dringend weitere Gründungsmitglieder, um seine Arbeit strukturiert und effektiv aufnehmen zu können. Die Initiative plant, sich für die Reduktion des erheblichen Tierleids bei streunenden Katzen und Stadttauben in allen Schweriner Stadtteilen einzusetzen.

Ohne die Rechtsform eines eingetragenen Vereins sind viele wichtige Tierschutzmaßnahmen nicht möglich. Gesucht werden daher mehrere zuverlässige Personen für das Gründungsteam, die Aufgaben wie Social Media und Öffentlichkeitsarbeit, die Recherche von Fördermitteln und die Antragsstellung, die Organisation von Kastrationsaktionen, das Einfangen von Katzen sowie die Betreuung von Futterstellen für Katzen, Igel und Tauben übernehmen. Der Verein befindet sich aktuell noch im Gründungsprozess und verfügt daher über keine Eigenmittel. Für das geplante Projektjahr 2026, das regelmäßige Einfang- und Entschnürungsaktionen sowie Workshops vorsieht, sollen auch Fördermittel beantragt werden.

Bereits für den Dezember 2025 hat die Initiative drei ehrenamtliche Aktionen angekündigt

In den vergangenen Monaten waren die Aktiven bereits fleißig unterwegs und haben Tierleid an verschiedenen Stellen der Stadt effektiv gemildert. So gab es im Spätsommer mehrere Einsätze um streunende Katzen zu Versorgen und tierschutzkonformer betreuung zuzuführen. Auch gab es mehrere Einsätze um verletzte Vögel und andere Tiere zu retten und zu versorgen. Im Dezember wird es weitere Aktionen geben.

  • Am 20. Dezember findet eine Katzen-Einfangaktion ab 18 Uhr auf dem Dreesch 3 statt.
  • Am folgenden Tag, dem 21. Dezember, steht ab 11 Uhr eine Entschnürungsaktion von Tauben am Pfaffenteich auf dem Programm.
  • Die letzte Aktion im Jahr ist am 27. Dezember ab 13 Uhr eine weitere Katzen-Einfangaktion im Stadtteil Görries.

Diese praktischen Einsätze sollen das Tierleid direkt reduzieren, das besonders in sozial herausgeforderten Quartieren wie Großer Dreesch, Neu Zippendorf, Lankow, Mueßer Holz, der Weststadt und rund um den Pfaffenteich groß ist. Freilebende Katzen und Stadttauben leiden oft unter Verletzungen, Unterversorgung und Fadenabschnürungen.

Menschen über den Tierschutz zusammenbringen

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich zu melden, um den Tierschutz aktiv zu unterstützen. Kinder und Jugendliche sind bei den Aktionen ausdrücklich willkommen. Ziel ist es, durch die Einbindung der Bevölkerung das Verantwortungsbewusstsein zu stärken und ein stetig wachsendes Netzwerk an engagierten Personen aufzubauen. Die Arbeit dient der Förderung von Bildung, Engagement, Toleranz und sozialem Zusammenhalt

Kontakt kann über die Internetseite hergestellt werden:

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