(stm)

Autofahrerinnen und Autofahrer in Mecklenburg-Vorpommern müssen sich am kommenden Donnerstag, 8. Januar 2026, auf spürbare Verzögerungen einstellen: Für den Zeitraum von 7:00 bis 17:00 Uhr ist eine landesweite Versammlung an mehreren Autobahnanschlussstellen angemeldet. Anmelder ist der Verein Land schafft Verbindung e. V. (LSV). Inhaltlich richtet sich die Mobilisierung nach Angaben des Veranstalters gegen das geplante EU-Mercosur-Freihandelsabkommen.

Weil die Aktionen landkreisübergreifend stattfinden, hat das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern – in Abstimmung mit den zuständigen kommunalen Versammlungsbehörden – die versammlungsrechtliche Bescheidung übernommen. Für die Durchführung gelten verbindliche Auflagen: Erlaubt sind ausschließlich stationäre Versammlungen an den genehmigten Auffahrten. Demonstrationen an anderen Anschlussstellen sind ausdrücklich nicht zulässig. Zudem dürfen die Anschlussstellen nicht blockiert werden – ein Ab- und Auffahren auf die Autobahnen soll also grundsätzlich möglich bleiben.

Trotzdem rechnet die Polizei im Umfeld der betroffenen Auffahrten mit Verkehrsbeeinträchtigungen. Pendlerinnen und Pendler sollten mehr Zeit einplanen und – wenn möglich – die Bereiche weiträumig umfahren. Aktuelle Hinweise zur Verkehrslage sollen über den Verkehrsfunk laufen. Die Landespolizei begleitet die Versammlung nach Angaben des Innenministeriums, um einen geordneten Ablauf und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Welche Auffahrten sind betroffen – und was heißt das für Schwerin?


In der veröffentlichten Liste der genehmigten Versammlungsorte sind landesweit 32 Anschlussstellen aufgeführt – verteilt auf A14, A24, A19, A20 und A11. Rund um Schwerin betrifft das vor allem die A14-Anschlussstellen Kritzow, Jesendorf, Schwerin-Nord und Ludwigslust.

Wer am 8. Januar morgens oder am frühen Nachmittag auf diesen Strecken unterwegs ist, sollte Alternativen prüfen – oder, wenn das nicht geht, zumindest genügend Puffer einplanen. Für Rückfragen sind die Pressestellen der Polizeipräsidien am Donnerstag erreichbar: Polizeipräsidium Rostock unter 038208 888-2040 und Polizeipräsidium Neubrandenburg unter 0395 5582-2040.

Hier die Liste der Anschlusstellen, die blockiert werden:


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