(stm/red)

In Schwerin sterben weiterhin deutlich mehr Menschen, als neu geboren werden. Die jüngste Statistik des Standesamtes zeigt: Während die Zahl der Geburten weiter zurückging, blieb die Zahl der Sterbefälle auf hohem Niveau nahezu unverändert. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 2.309 Sterbefälle beurkundet – damit lediglich fünf weniger als im Vorjahr.

Auffällig ist dabei auch der Blick auf den Wohnsitz der Verstorbenen: 1.470 Menschen, die 2025 in Schwerin starben, hatten ihren Wohnsitz in der Landeshauptstadt. Das entspricht 64 Prozent der beurkundeten Sterbefälle. Zugleich macht das Standesamt deutlich, warum die Statistik nicht automatisch mit der Einwohnerzahl oder dem Wohnort der Verstorbenen gleichzusetzen ist. Ein Sterbefall wird unabhängig vom letzten Wohnsitz des Verstorbenen immer dort vom Standesamt beurkundet, wo diese Person tatsächlich verstorben ist, erläutert die zuständige Standesbeamtin

Die Zahlen unterstreichen damit einen Trend, der sich seit Jahren abzeichnet: Eine alternde Bevölkerung trifft auf rückläufige Geburtenjahrgänge – und das demografische Ungleichgewicht wird spürbarer. Was sich in nüchternen Daten ausdrückt, hat für die Stadt langfristige Folgen: vom Bedarf an Pflege- und Gesundheitsangeboten bis hin zu Fragen der Stadtentwicklung und Infrastruktur.


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