(stm/red)
Schwerin macht am 14. Februar 2026 bei der weltweiten Aktion One Billion Rising mit. Der Plan: tanzen, sichtbar sein, gemeinsam ein Zeichen setzen – gegen patriarchale Gewalt und gegen das Wegschauen.
„One Billion Rising“ heißt auf Deutsch „Eine Milliarde erhebt sich“. Der Name ist nicht zufällig gewählt: Nach Angaben der Organisatorinnen steht er für die Dimension des Problems – etwa jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt. Schwerins Gleichstellungs- und Familienbeauftragte Claudia Wendorf erklärt, warum die Aktion bewusst öffentlich angelegt ist: Menschen sollen am 14. Februar weltweit zeitgleich rausgehen, tanzen und protestieren.
Treffpunkt: Mecklenburgstraße / Ecke Schloßstraße
In Schwerin soll das am Samstag, 14. Februar, um 14 Uhr passieren – in der Mecklenburgstraße an der Ecke Schloßstraße. Eingeladen sind alle: zum Zuschauen, zum Mittanzen, zum Dabeisein.
Organisiert wird die Aktion vom Beratungs- und Hilfenetz des AWO Kreisverband Schwerin-Parchim e. V. gemeinsam mit dem Soroptimist International Club Schwerin. Die Idee dahinter ist simpel: nicht still bleiben, sondern gemeinsam – und vor allem sichtbar – auftreten.
Das diesjährige Motto lautet „Women on Fire – Ni una menos“. Es soll für Energie und Entschlossenheit stehen – und dafür, dass Veränderungen nicht von allein passieren, sondern nur, wenn Menschen zusammen Druck machen.
Der Song für dieses Jahr kann kostenfrei auf der Website von One Billion Rising heruntergeladen werden.
Workshop vorher: Choreografie üben
Wer am 14. Februar nicht erst überlegen will, wie der Tanz geht, kann vorher üben: Die Choreografie wird in einem Workshop gemeinsam einstudiert. Der Termin ist Mittwoch, 4. Februar 2026, 10 Uhr, im Beratungshaus der AWO am Platz der Jugend 10.
Hier kann die Pressemitteilung der Organisatoren der bundesweiten Kamapgne eingesehen und heruntergeladen werden:














