(red)
Ende Januar haben die Schwerinerinnen und Schweriner beim Bürgerentscheid eine klare Linie gezogen: Der Stadtteilpark Lankow bleibt. Bindend, endgültig – zumindest juristisch. Doch wie sich diese Entscheidung im Stadtteil anfühlt, ist damit längst nicht für alle beantwortet. Genau dort setzt ein neues Gesprächsangebot an.
Wie die Bürgerinitiative Stadtteilpark Lankow in einer Pressemitteilung ankündigt, findet am Dienstag, 24. Februar 2026, der zweite Nachbarschaftsdialog in Lankow statt. Von 17:30 bis 19:30 Uhr lädt die Initiative in die Weinbergschule (Eutiner Straße 3, 19057 Schwerin) ein, der Zugang erfolgt über den Seiteneingang.
Das Format trägt den Titel „Sprechen & Zuhören“ und soll – so heißt es – einen geschützten Raum schaffen, in dem unterschiedliche Perspektiven nebeneinander stehen dürfen. Es gehe ausdrücklich nicht darum, Menschen zu überzeugen. Stattdessen solle es möglich werden, trotz verschiedener Meinungen miteinander in Kontakt zu bleiben – respektvoll, ohne Druck, ohne Gewinnerpose.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zwei Leitfragen: Wie geht es mir persönlich mit dem Ergebnis der Abstimmung? Und: Wie geht es jetzt weiter – in der Stadt und mit dem Park? Der Dialog will damit nicht die Abstimmung nachträglich neu verhandeln, sondern die Phase danach ernst nehmen: das, was in Gesprächen oft zwischen den Zeilen liegt – Erleichterung, Ärger, Müdigkeit, Stolz, Frust oder schlicht das Bedürfnis, endlich wieder normal miteinander reden zu können.
Moderiert wird der Austausch von Mehr Demokratie e. V.. Der Verein organisiert nach Angaben der Initiative bundesweit Dialogformate, die Bürgerinnen und Bürger „in einen verbindenden Austausch“ bringen sollen. Willkommen seien alle Stimmen – entscheidend seien Zuhören, Verständigung und ein respektvolles Miteinander.
Mit der Fortsetzung des Dialoges wolle man „ein Zeichen setzen“ für ein gutes Miteinander im Stadtteil, heißt es weiter. Wer teilnehmen möchte, kann einfach vorbeikommen.


















