(red)
Was darf gelesen werden – und was nicht? Diese Frage wirkt in Deutschland wie ein Relikt aus dunkleren Zeiten. In den USA ist sie dagegen wieder hochaktuell. Dort werden seit Jahren zunehmend Bücher aus Schulen und Bibliotheken entfernt – oft nach politischen Kampagnen, Elterninitiativen oder lokalen Verbotslisten.
Genau diese Entwicklung greift die Wanderausstellung „banned books“ auf, die ab Dienstag, 17. Februar 2026, in der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern (Günther Uecker) in Schwerin zu sehen ist. Die Ausstellung läuft bis 27. Februar 2026 und ist kostenfrei.
Im Mittelpunkt stehen Bücher, die in den USA als „unliebsam“ gelten und deswegen aus Regalen verschwinden sollen. Die Ausstellung setzt nicht nur auf Erklärungstafeln, sondern lädt ausdrücklich dazu ein, in ausgewählten Titeln zu blättern – und sich selbst ein Bild davon zu machen, warum bestimmte Inhalte unter Druck geraten.
Eröffnung am 17. Februar um 19 Uhr
Eröffnet wird die Ausstellung am 17. Februar um 19 Uhr im Foyer der Landesbibliothek. Laut Ankündigung ist keine Anmeldung notwendig, Parkplätze sind vor Ort vorhanden. Bei der Eröffnung sind Grußworte vorgesehen – unter anderem von Kulturministerin Bettina Martin.
Die Ausstellung ist eine Kooperation der Landesbibliothek mit dem Landesverband MV im Deutschen Bibliotheksverband (dbv) und soll in den kommenden Monaten auch an weiteren Orten im Land gezeigt werden.
Ort und Zeitraum
Die Schau läuft vom 17. bis 27. Februar 2026 in der Landesbibliothek MV, Johannes-Stelling-Straße 29, 19053 Schwerin
Für Interessierte hier eine Liste der in den USA verbannten Bücher:















