(red)

Müll und Ratten – ein Thema, das im Großen Dreesch seit Monaten immer wieder hochkocht – steht auch bei der nächsten öffentlichen Sitzung der Ortsteilvertretung erneut auf der Tagesordnung. Am Dienstag, 24. Februar 2026, trifft sich das Gremium ab 18 Uhr im „Bus Stop“ an der Bernhard-Schwentner-Straße.

WGS soll erklären, wie es weitergeht

Brisant ist vor allem ein Tagesordnungspunkt, der über das übliche „Bitte mal sauber machen“ hinausgeht: Die WGS soll ihre Strategie für den Stadtteil vorstellen – ausdrücklich „auch unter Berücksichtigung von Ordnung und Sauberkeit“. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, was Wohnungsunternehmen und Stadt konkret beitragen können, damit Müllplätze nicht zur Dauerbaustelle werden und Ratten erst gar keinen idealen Nährboden finden. Auf der kommenden Sitzung des Ortsbeirates am 24.02 ist die WGS angekündigt.

Hintergrund: Rattenmeldungen an mehreren Stellen

In der letzten Sitzung Ende Januar berichtete die Ortsteilvertretung von mehreren aktuellen Augenzeugenhinweisen. Genannt wurden unter anderem Abfallsammelstellen hinter den Dreesch Arkaden (im Umfeld von „Fressnapf“ und „Burger King“), am Parkdeck Dreescher Markt (Abfallsammelstelle beim „Rewe“) sowie Sammelstellen in der Friedrich-Engels-Straße, Bertha-von-Suttner-Straße und Arno-Esch-Straße. Gleichzeitig forderte das Gremium die Verwaltung erneut auf, gemeinsam mit WGS und SWG Maßnahmen zu planen – „gerade im Hinblick auf die wärmeren Monate“.

Papierkörbe, die geplündert werden – und einer, der fehlt

Beim Punkt „Ordnung und Sauberkeit“ wurde ebenfalls sehr konkret: Die Ortsteilvertretung beantragte einstimmig, Papierkörbe entlang der Friedrich-Engels-Straße Richtung Bertolt-Brecht-Schule „vogelsicher“ zu machen, weil Krähen und Möwen den Müll herausziehen und verteilen. Außerdem: An der Ecke Friedrich-Engels-Straße/Anne-Frank-Straße fehle seit vier Monaten ein Papierkorb – die Halterung sei noch vorhanden.

Zusätzlichen Druck bringt ein Schreiben aus der Nachbarschaft: Ein Bewohner schildert, dass es rund um den Schulweg seit Jahren zu wenige Behälter gebe und fragt wörtlich: „Wohin sollen die Schüler damit auch hin, wenn KEINE Müllbehälter da sind??“ Gefordert werden größere Papierkörbe bzw. Müllstellen – möglichst aus Metall und mit Einwurf für Zigarettenstummel.

Schule im Fokus – Gesprächsformat und Ordnung rund ums Gelände

Dass die IGS Bertolt Brecht diesmal gleich mit zwei Tagesordnungspunkten indirekt im Zentrum steht, passt ins Bild: Einerseits soll es um Zusammenarbeit (Zoo-Schule) gehen, andererseits um „Ordnung und Sauberkeit im Umfeld der Schule“. Schon im Januar war im Protokoll festgehalten, dass der Kontaktbeamte Kontakt zur Schulleitung aufgenommen und Maßnahmen zum Sauberhalten des Umfelds besprochen habe.

Wie es nun weitergeht, wird die kommende Ortsbeiratssitzung am 24. Februar (im BusStop) zeigen.


Werbung:



Werbung:





Entdecke mehr von schwerin.news

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Auch interessant: