Donnerstagmorgen, 08:50 Uhr, Hamburger Allee: Zwei Hunde, zwei Halterinnen – und am Ende leider auch ein Rettungswagen. Nach Angaben der Polizei kam es am Donnerstag (19. Februar 2026) zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen, bei der eine 57-Jährige verletzt wurde.
Laut aktuellem Ermittlungsstand begegneten sich eine 37-jährige Schwerinerin und eine 57-jährige Frau (deutsche und russische Staatsangehörigkeit) beim Spaziergang mit ihren Hunden. Was man sonst eher als alltäglichen Dialog unter Hundehalter*innen kennt („Der tut nix!“, „Meiner aber schon!“), entwickelte sich demnach zu einem Streitgespräch – Auslöser soll gewesen sein, dass die Hunde der 37-Jährigen nicht angeleint waren.
Dann eskalierte die Situation. Die 37-Jährige steht im Verdacht, die 57-Jährige mit den Metallbestandteilen einer Hundeleine am Kopf verletzt zu haben. Das ist die Sorte Leinenführung, die in keinem Ratgeber empfohlen wird. Die Verletzte wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung auf. Zusätzlich wird geprüft, ob ein Verstoß gegen die Hundehalterverordnung vorliegt. Die mutmaßlich verwendete Hundeleine wurde sichergestellt – offenbar als Beweismittel dafür, dass man Dinge, die eigentlich Konflikte verhindern sollen, im Zweifel auch zweckentfremden kann.
Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern an.















