(stm/red)

Am 12. April 2026 wird in Schwerin eine neue Oberbürgermeisterin oder ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Damit die Wahl reibungslos ablaufen kann, braucht die Landeshauptstadt die Unterstützung von rund 770 Wahlhelferinnen und Wahlhelfern – und sucht dafür weiterhin Freiwillige. Auch für eine mögliche Stichwahl am 26. April 2026 werden Helferinnen und Helfer für die Wahlvorstände benötigt.

Stadtwahlleiterin Juliane Rickert wirbt ausdrücklich um Mitstreiterinnen und Mitstreiter – unabhängig davon, ob jemand bereits Erfahrung als Wahlhelfer hat oder zum ersten Mal mitmacht: „Jeder Freiwillige ist herzlich willkommen“, so Rickert. Wer sich informieren oder direkt anmelden möchte, kann dies online tun: Unter www.schwerin.de/wahlhelferinnen-und-wahlhelfer sind die Aufgaben des Wahlehrenamtes erklärt, dort lässt sich auch die Bereitschaftserklärung als Wahlhelferin oder Wahlhelfer unmittelbar ausfüllen. Rückfragen beantwortet die Wahlbehörde außerdem telefonisch unter 0385 545-3333.

Flexible Schulungen zur Vorbereitung

Damit alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gut vorbereitet in den Wahltag starten, setzt die Stadt auf ein Online-Schulungstool. „Dieses Tool hat sich bereits bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr bewährt“, berichtet Rickert. Der Vorteil: Die Schulung kann flexibel – also zeit- und ortsunabhängig – absolviert werden. Zusätzlich plant die Wahlbehörde Präsenzschulungen, vor allem für besondere Funktionen wie Wahlvorsteherinnen und Wahlvorsteher sowie Schriftführerinnen und Schriftführer.

Was macht ein Wahlvorstand eigentlich?

Die Aufgaben in einem Wahlvorstand sind vielfältig – und zentral für einen fairen Ablauf. Wahlhelferinnen und Wahlhelfer überwachen die Wahlhandlung, sichern die Geheimhaltung der Stimmabgabe, sorgen für Ruhe und Ordnung im Wahlraum und entscheiden im Zweifel über die Zulassung oder Zurückweisung von wahlberechtigten Personen. Nach Schließung der Wahllokale prüft der Wahlvorstand gemeinsam die Gültigkeit der Stimmen und ermittelt das Ergebnis für den Wahlabend.

Kurz gesagt: Ohne Wahlhelfer gibt es keine Wahl – und ihre Arbeit sorgt dafür, dass jede Stimme korrekt gezählt wird.

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