(PM/Landesregierung)
Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und die Deutsche Bahn haben sich auf eine Lösung für die erste morgendliche ICE-Verbindung von Rostock über Schwerin nach Hamburg verständigt. Damit wird es nach Abschluss der Generalsanierung im Korridor Berlin – Hamburg wieder eine Frühverbindung auf der Achse Rostock – Schwerin – Hamburg geben. Die bislang bestehende Spätverbindung von Hamburg nach Rostock bleibt gesichert. Die Verbindungen sollen ab dem ersten Tag nach Aufhebung der Streckensperrung Hamburg – Berlin aufgenommen werden.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, haben diese gemeinsame Linie nach einem Gespräch in Berlin erzielt. An dem Termin nahm auch Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank teil.
„Das ist eine gute Lösung für Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere für die Pendlerinnen und Pendler. Es wird auch nach der Sanierung der Bahnstrecke Hamburg – Berlin einen Früh-ICE von Rostock über Schwerin nach Hamburg geben. Außerdem ist es unser Ziel, dass die Früh- und die Spätverbindung des Fernverkehrs von Rostock über Schwerin nach Hamburg künftig auch mit einem Deutschlandticket, dem Seniorenticket oder Einzel- und Zeitkarten des Nahverkehrstarifs genutzt werden können. So können mehr Bürgerinnen und Bürger den ICE nutzen – und damit wäre das Angebot auf der Verbindung, die jetzt umgesetzt werden soll, noch attraktiver. Ich danke Frau Palla für diese konstruktive Lösung“, betont Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
Evelyn Palla: „Ich freue mich, dass wir mit der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern eine tragfähige Lösung für die ICE-Frühverbindung von Rostock über Schwerin nach Hamburg gefunden haben. Diese ergänzt unser bestehendes, gutes ICE-Angebot im Nordosten. Das bedeutet eine spürbare Verbesserung für unsere Kundinnen und Kunden und ist genau das, was wir beim Neustart bei der Bahn wollen: Kundenorientierte Lösungen. Ich danke Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und dem Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, Dr. Wolfgang Blank, für den produktiven Austausch.“
Verbesserte Anbindung für Ludwigslust: IC-Halte ab Mitte Juni
Darüber hinaus gibt es Verbesserungen für die Anbindung von Ludwigslust: Die Deutsche Bahn hat informiert, dass ab dem 14. Juni 2026 IC-Züge auf der Verbindung Rostock – Leipzig beziehungsweise Leipzig – Rostock in Ludwigslust wieder halten. Vorgesehen sind je Richtung täglich zwei Halte.
„Darüber hinaus gibt es eine weitere gute Nachricht. Ludwigslust ist mit seiner Lage an den Fernverkehrsstrecken Hamburg – Berlin und Rostock – Leipzig ein wichtiger Verkehrsknoten in unserem Land. Ich bin sehr dankbar, dass die Bahn auch dafür eine gute Lösung für unser Land gefunden hat“, so Manuela Schwesig.
Die Landesregierung erwartet, dass die Deutsche Bahn für die anstehenden Bau- und Inbetriebnahme-Schritte im Korridor Berlin – Hamburg einen stabilen, realistischen und verlässlichen Zeitplan vorlegt und die notwendigen Ressourcen bereitstellt, damit das vollständige Angebot im Nah- und Fernverkehr nach der Sperrung wieder zuverlässig zur Verfügung steht.















