(red) Am kommenden Freitag, 27. Februar 2026, müssen sich Fahrgäste in weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns auf massive Einschränkungen im Busverkehr einstellen: ver.di Nord ruft in der laufenden Tarifrunde der kommunalen Nahverkehrsunternehmen zu einem Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf. Der Ausstand soll mit Dienstbeginn starten und mit Dienstende enden. Nach Einschätzung der Gewerkschaft ist damit zu rechnen, dass der ÖPNV in den betroffenen Regionen weitgehend zum Erliegen kommt.
Der Streik ist Teil eines bundesweiten Aktionstags im ÖPNV. ver.di will damit den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber erhöhen und verdeutlichen, dass die Beschäftigten geschlossen hinter den Forderungen nach spürbaren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen stehen. ver.di-Nord-Verhandlungsführer Sascha Bähring begründet den Schritt damit, dass es zwar bereits Fortschritte in den Gesprächen gegeben habe, eine Einigung aber weiterhin ausstehe – und ein einzelner Streiktag bislang offenbar nicht ausgereicht habe.
Betroffen sind nach ver.di-Angaben kommunale Busunternehmen, die unter den Tarifvertrag TV-N fallen – darunter die VLP (Ludwigslust-Parchim), NAHBUS Nordwestmecklenburg, REBUS (Rostock), MVVG, VBG Greifswald, VVG Vorpommern-Greifswald, VVR Vorpommern-Rügen sowie die NVS in Schwerin. Ausgenommen ist die RSAG: Dort sei für den 9. März 2026, begleitend zu den Verhandlungen, ein Warnstreik angekündigt.
Der nächste Verhandlungstermin für ver.di Nord ist ebenfalls auf 09.03.2026 datiert – dann soll erneut versucht werden, am Verhandlungstisch zu einem Ergebnis zu kommen.
















