Im Weltladen Schwerin wird es am Dienstag, 10. März 2026, ernst: Von 18:30 bis 20 Uhr lädt die Aktionsgruppe Eine Welt e.V. zum nächsten Filmabend in die Puschkinstraße 18 ein. Gezeigt wird die Dokumentation „Toxic Harvest“ (2025, 63/64 Minuten, Südafrika, OmdU) – Eintritt frei, ohne Anmeldung.
Der Film nimmt die Zuschauer mit an Orte, an denen der Einsatz von Pestiziden Alltag ist – und zeigt laut Ankündigung, wie Chemikalien Böden, Wasser und Nahrung belasten. Die zentrale Botschaft: Unser Konsum in Europa hat direkte Auswirkungen auf Arbeits- und Lebensbedingungen anderswo – und wirkt teils sogar zurück, wenn Wirkstoffe, die in der EU nicht (mehr) eingesetzt werden dürfen, über Umwege in globalen Lieferketten wieder in Produkten landen.
Gespräch im Anschluss – und Unterschriften im Weltladen
Nach dem Film soll es ein Gespräch über die Folgen des Pestizideinsatzes geben – und über Alternativen wie agrarökologische Landwirtschaft. Parallel werden im Weltladen Unterschriften für eine INKOTA-Petition gesammelt, die auf ein Ende der „Doppelmoral“ beim Handel mit (in der EU) verbotenen Pestiziden zielt.
INKOTA kritisiert seit Jahren, dass hochgefährliche Pestizide, die innerhalb der EU verboten sind, weiterhin exportiert werden – und verweist auf den „Bumerang-Effekt“ über importierte Lebensmittel.
Der Rahmen
Der Filmabend ist eine Kooperation mit dem INKOTA-netzwerk. Der Weltladen zeigt in unregelmäßigen Abständen Filme, die Produktionsbedingungen, globale Handelsstrukturen und die Auswirkungen wirtschaftlicher Globalisierung beleuchten – und zugleich Handlungsoptionen aufzeigen.
Mehr Infos inkl. Trailer: weltladen-schwerin.de
In Südafrika werden teils Pestizide eingesetzt, die in der EU nicht erlaubt sind – über importierte Früchte können Rückstände dennoch wieder bei uns landen.“ (Foto: Rosa-Luxemburg-Stiftung)






















