(red)
Wer die Ausstellung des Kulturvereins Sagenland Mecklenburg-Vorpommern e.V. in der Marienplatz-Galerie Schwerin noch sehen möchte, hat bis Samstag, die letzte Gelegenheit.
Die Schau war dort seit 16. Februar zu sehen und sollte regulär bis 7. März 2026 laufen. Inhaltlich dreht sich alles um die Sagenwelt rund um Schwerin, um regionale Erzählorte und um sagenhafte Ausflugsziele in der Umgebung. Auch der neue Sagenwanderpfad auf Kaninchenwerder wurde präsentiert.
Der Verein selbst widmet sich nach eigenen Angaben der Aufgabe, den Sagenschatz der Heimat zu bewahren, zu pflegen und erlebbar zu machen. Auf seiner Website beschreibt Sagenland die Wanderausstellung als Sammlung großformatiger Tafeln mit Fotos und kurzen Erläuterungen zu regionalen Sagenorten in Schwerin und Umgebung.
Nur noch hinter Glas
Am letzten Ausstellungstag gibt es nun allerdings eine bittere Einschränkung: Nachdem nach fast drei Wochen Ausstellungsdauer Gegenstände entwendet worden sein sollen, wird die Ausstellung nicht mehr frei im Raum, sondern nur noch hinter Glas zu sehen sein.
Der Verein zeigt sich verärgert. Die Arbeit und Vorbereitung die in einer derartigen Ausstellung steckt kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Es sei ärgerlich dass nun mit einem visuell abgegrenten Bereich reagiert werden muss. Man wolle aber auch zukünftig weitere Ausstellungen anbieten.
Für Besucher bleibt es dennoch die letzte Möglichkeit, einen Blick auf die sagenhafte Präsentation in der Marienplatz-Galerie zu werfen.
Mehr Informationen zu dem Verein gibt es hier:
Kulturverein Sagenland Mecklenburg- Vorpommern e.V. – Home
Die Ausstellung umfasst ca. 60 großformatige Tafeln und wurde von Mitgliedern des Vereines erarbeitet und als Wanderausstellung konzipiert. Jede Tafel zeigt ein Foto des betreffenden Sagenortes mit einer kurzen textlichen Darstellung der jeweiligen Sage. Ziel der Ausstellung ist es, den Sagenreichtum Schwerins und seiner näheren Umgebung zu bewahren, zu pflegen und bekannt zu machen. Spannend und geheimnisvoll geht es dabei zu. Von Schimmelreitern, „weißen Frauen“, Zwergen, Drachen, „Wilden Jägern“, Totenspuk und vielem mehr ist da die Rede. Die Ausstellung war bereits an mehreren Orten in Schwerin und im Umland zu sehen. Sie ist als Gesamtwerk, aber auch partiell, themen- bzw. ortsbezogen, nutzbar.
Interessenten können sich über das Kontaktformular oder unter der Telefonnummer 0385 4841150 (Holzmüller) melden.




















