(red/stm)
Der Schweriner Galerist Stephan Schrör ist derzeit in Südkorea unterwegs. Wie er mitteilte, hat die FreshEggsGallery ihre Beteiligung als Ausstellerin an einer Kunstmesse in Seoul abgeschlossen. Die Teilnahme sei erfolgreich verlaufen. Für Freitag und Samstag kündigte Schrör zudem den Besuch einer weiteren Kunstmesse im rund vier Busstunden entfernten Busan an, um die in Seoul neu geknüpften Kontakte weiter auszubauen.
In Schwerin ist Schrör vor allem als Galerist und als Eigentümer der Hyparschale bekannt. Dort hat er in den vergangenen Jahren wiederholt Ausstellungen und offene Kunstformate organisiert. Zu den bekannteren Formaten zählen die Jedermensch-Ausstellung, das Artvent sowie Ausstellungen mit Lithographien. Damit war die Hyparschale in den vergangenen Jahren mehrfach Schauplatz künstlerischer Präsentationen und kultureller Veranstaltungen.
Die FreshEggsGallery ist seit längerem auch international auf Kunstmessen vertreten. Schrör verweist auf frühere Beteiligungen unter anderem in Miami, New York und Athen. Solche Messeauftritte seien jeweils mit erheblichem logistischem und finanziellem Aufwand verbunden. Zugleich seien sie für Galerien und Kunstschaffende wichtig, um Werke einem internationalen Publikum zu zeigen und Kontakte zu Sammlerinnen, Sammlern, Künstlerinnen und Künstlern aufzubauen.
Aus Schweriner Sicht besonders bemerkenswert ist, dass bei der Messe in Seoul erstmals auch Werke einer Künstlerin aus Schwerin präsentiert wurden. Dabei handelt es sich um Bilder von Marta Olejko. Für die FreshEggsGallery ist das ein weiterer Schritt, nicht nur eigene internationale Präsenz zu zeigen, sondern auch Kunst mit Bezug zu Schwerin über Deutschland hinaus sichtbar zu machen.
Schrör berichtet außerdem, dass bei der Messe in Seoul Gespräche mit koreanischen Künstlern entstanden seien. Mehrere von ihnen hätten Interesse bekundet, nach Schwerin zu kommen, die Galerie zu besuchen und dort möglicherweise auch eigene Werke zu zeigen. Ob und in welcher Form daraus konkrete Ausstellungen oder Kooperationen entstehen, ist offen. Klar ist aber, dass solche internationalen Messekontakte für spätere Projekte eine Rolle spielen können.
Der „Kunst-Mission“ endet für Schrör also nicht mit der Messe in Seoul. Mit einem nun zusätzlich geplanten Besuch einer weiteren Kunstmesse in Busan soll der Austausch fortgesetzt werden. „Am Freitag und Samstag werden wir noch eine weitere Kunstmesse im vier Busstunden entfernten Busan besuchen, um die frischen Kontakte zu vertiefen“, kündigt er an. Für die FreshEggsGallery ist die Reise nicht nur ein einzelner Messeauftritt, sondern Teil einer länger angelegten internationalen Präsenz.
In Schwerin ist Schrör über die Kunstszene hinaus auch deshalb bekannt, weil er zeitweise als Stadtvertreter öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog. Im Mittelpunkt seines Wirkens steht jedoch seit Jahren vor allem seine Arbeit als Galerist und Organisator von Ausstellungen. Die aktuellen Aktivitäten in Südkorea zeigen, dass diese Arbeit nicht auf Schwerin begrenzt ist, sondern seit Jahren und fortlaufend auch auf internationaler Ebene stattfindet.
Einen „Riesenkracher“, so viel verriet Schrör der Redaktion, habe er für den Sommer für Schwerin im Gepäck. Worum es sich genau handelt, wollte er noch nicht sagen.
Man darf gespannt sein, was Schrör aus seinem roten, oder wie er ihn im Südkorea trug, grünen Gucci Hut zaubert.
Galerist Schrör in Südkorea. Fotos: Schrör






























