(red/stm) Eine Katze in Not, besorgte Anwohnerinnen und Anwohner, ein mutiger Besitzer – und eine Feuerwehr, die nach Angaben Beteiligter nicht ausrückte. (Video unten).

In der Einsteinstraße auf dem Dreesch spielte sich am Dienstagabend eine ungewöhnliche Rettungsaktion ab. Nach Schilderungen von Beteiligten hatte sich eine Katze von daheim unbemerkt aufgemacht, und in luftiger Höhe verirrt und kam nicht mehr selbst herunter.

Die Sorge vor Ort war entsprechend groß. Zwar wurde Hilfe gesucht, doch nach Angaben aus dem Umfeld der Rettungsaktion hieß es seitens der Feuerwehr wörtlich: „Wegen sowas fahren wir nicht raus.“ Man so0ll der Katze Futter hinstellen und sie käme dann schon von alleine wieder herunter…


Nachbarschaft reagiert sofort solidarisch


Damit wollten sich die Menschen vor Ort nicht abfinden. Mehrere Anwohnerinnen und Anwohner kümmerten sich umgehend um das Tier. Auch Anne T., die selbst dort wohnt, war beteiligt. Ebenso half Birgit V., die zuvor versucht hatte, Unterstützung zu organisieren.


Schließlich wurde pragmatisch gehandelt: Von einer Dachdeckerfirma, die gerade zufällig vor Ort an der Einsteinstraße 10 im Einsatz war, konnte eine Leiter geliehen werden.


Besitzer steigt selbst hinauf, Nachbarschaft hält Tuch und Leiter


Am Ende war es der Besitzer Mike S., der selbst die Leiter hinaufstieg, um seine Katze zu retten. Nach Angaben aus dem Umfeld der Aktion vertraute das Tier seinem Besitzer, was die Rettung überhaupt erst möglich machte.


Mehrere weitere Helferinnen standen währenddessen bereit und hielten vorsorglich ein Laken fest, falls die Katze in Panik springen sollte.


Rettung mit Happy End

Die improvisierte Aktion endete erfolgreich: Die Katze konnte sicher heruntergeholt werden. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand.


Die Szene zeigt einmal mehr, wie viel möglich ist, wenn Nachbarschaft funktioniert.

Gleichzeitig wirft der Vorfall Fragen auf: Wann wird geholfen – und wann nicht? Und wie gehen Einsatzkräfte mit solchen Situationen um, wenn für Betroffene sehr wohl eine Notlage besteht?


Viel Einsatz aus der Nachbarschaft


Neben den namentlich genannten Beteiligten halfen nach Angaben vor Ort auch weitere Menschen mit, darunter auch Personen mit Migrationshintergrund, die sich trotz sprachlicher Hürden aktiv einbrachten.


Am Ende war es kein offizieller Einsatz, sondern eine gemeinschaftliche Rettungsaktion mitten auf dem Dreesch, der Anlass gibt für diese kleine, aber gute Nachricht.



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