(red/stm) Wahlplakate können lächeln. Social-Media-Posts können geschniegelt wirken. Aber am Ende zählt, ob Kandidierende auch dann bestehen, wenn echte Fragen aus dem echten Leben kommen. Genau dazu bekommt Schwerins OB-Feld am Freitag, 20. März, Gelegenheit: Der Stadtschülerrat Schwerin veranstaltet von 10 bis etwa 12.30 Uhr im Rathaussaal / Demmlersaal eine Podiumsdiskussion mit den Kandidierenden.
Im Fokus stehen Themen, die für junge Menschen in dieser Stadt eben nicht theoretisch sind: Jugendbeteiligung, Schulpolitik, Ausbildung, Gewalt und Extremismus an Schulen, Nahverkehr und Schulsozialarbeit. Also genau die Fragen, bei denen sich schnell zeigt, wer nur freundlich formulierte Allgemeinplätze beherrscht — und wer tatsächlich Antworten hat.
Nach Angaben des Stadtschülerrats soll das Publikum ausdrücklich eingebunden werden. Schülerinnen und Schüler sollen Fragen stellen, Positionen hinterfragen und Themen aufrufen können, die sie selbst bewegen.
Das Format ist damit mehr als ein weiterer Wahlkampftermin. Es ist ein Härtetest. Denn wer im April ins Rathaus will, sollte erklären können, wie Schwerin für junge Menschen besser werden soll — und zwar nicht im Prospektstil, sondern so, dass es auch vor einem kritischen Saal trägt.
Anmeldungen zur Teilnahme sind per Mail an info@stadtschuelerrat-schwerin.de oder per Direktnachricht an @ssr_schwerin möglich.



















