(stm)

Seit dem 9. Februar 1987 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Schwerin und Wuppertal. Im kommenden Jahr wird diese Verbindung 40 Jahre alt. Eine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/Die PARTEI zeigt nun: Die Verwaltung beschäftigt sich mit dem Jubiläum – konkrete Festlegungen gibt es aber offenbar noch nicht.

Ein 40-jähriges Jubiläum kommt nicht überraschend. Die Städtepartnerschaft zwischen Schwerin und Wuppertal besteht seit dem 9. Februar 1987 und ist damit ein Stück jüngerer Stadtgeschichte. Gerade deshalb wollte die Fraktion wissen, wie die Landeshauptstadt das Jubiläum vorbereitet.

Die Antwort aus dem Büro des Oberbürgermeisters fällt zurückhaltend aus. Die Stadtverwaltung befinde sich derzeit in der internen Abstimmung zu möglichen Formaten und Planungen. Konkrete Festlegungen oder ein abschließendes Konzept lägen aktuell noch nicht vor. Auch die Gespräche mit der Partnerstadt Wuppertal stünden noch am Anfang. Ein gemeinsames Programm werde geprüft und vorbereitet.

Das ist nicht nichts. Aber für ein Jubiläum dieser Größenordnung ist es auch nicht besonders viel. Denn Städtepartnerschaften leben nicht allein von offiziellen Empfängen, Grußworten und Verwaltungsroutinen. Sie leben von Begegnungen zwischen Menschen, Vereinen, Schulen, Kultur, Politik und Stadtgesellschaft.

Auch bei der Beteiligung bleibt die Antwort allgemein. Die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Stadtvertretung sei aus Sicht der Verwaltung wichtig. Entsprechende Beteiligungsformate würden im weiteren Verlauf geprüft und berücksichtigt. Konkreter wird es bislang nicht.

Offen bleibt damit, ob es Schulprojekte, Vereinsbegegnungen, Kulturveranstaltungen, gegenseitige Besuche oder öffentliche Formate geben wird. Ebenso offen ist, wann die Stadtgesellschaft tatsächlich eingebunden werden soll.

Gerade weil die Partnerschaft seit 1987 besteht, wäre das Jubiläum eine Chance, diese Verbindung sichtbar zu machen und neu zu beleben. Dafür braucht es aber mehr als interne Abstimmungen und Prüfvermerke. Es braucht einen erkennbaren Fahrplan, rechtzeitige Beteiligung und eine klare Einladung an die Stadtgesellschaft.

Noch ist Zeit. Aber die Antwort der Verwaltung zeigt: Öffentlich sichtbar ist das Jubiläum bislang kaum vorbereitet. Für 40 Jahre Städtepartnerschaft ist das zumindest bemerkenswert.

Beitragsbild: Stadt Wuppertal


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