Kein Altstadtfest und keine Stadtfete 2025 in Schwerin

(stm) Wie aus einer Stellungnahme der Stadtverwaltung hervorgeht wird es in Schwerin in diesem Jahr weder ein Altstadtfest noch eine Stadtfete geben. Dies geht aus einer Stellungnahme der Stadtverwaltung hervor, die sich mit einem Antrag der CDU-Fraktion zur Wiederbelebung des Altstadtfestes befasst hat.

Finanzielle Hürden und strukturelle Veränderungen

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass für ein nachhaltiges und kulturell hochwertiges Altstadtfest jährliche Zuschüsse von 60.000 bis 80.000 Euro erforderlich wären. Eine solche finanzielle Unterstützung ist jedoch nicht gesichert. Zudem befindet sich die Stadtmarketing Gesellschaft Schwerin mbH derzeit in einer Neustrukturierung. Erst nach Abschluss dieses Prozesses soll ein überarbeitetes Veranstaltungskonzept entwickelt werden. Falls dieses erfolgreich ist, könnte eine Neuauflage des Altstadtfestes frühestens im Jahr 2026 erfolgen.

Kein tragfähiges Konzept für 2025

Eine mögliche Zusammenarbeit mit der Schweriner Stadtfete, die in den vergangenen Jahren als alternatives Stadtfestformat im Sommer stattfand, wurde geprüft. Doch die Vorplanungen haben ergeben, dass für 2025 kein tragfähiges Konzept umsetzbar ist. Somit wird es in diesem Jahr keine dieser Veranstaltungen geben.

Die Entscheidung ist für viele Schwerinerinnen und Schweriner sicherlich enttäuschend, doch die Hoffnung bleibt, dass ab 2026 ein neues, gut durchdachtes Stadtfestkonzept realisiert werden kann.

Hier kann die entsprechende Stellungnahme der Schweriner Stadtverwaltung eingesehen werden:


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18 Antworten zu „Kein Altstadtfest und keine Stadtfete 2025 in Schwerin“

  1. Avatar von
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    „Wie genau die künftige Gesellschaft aussehen soll, steht noch nicht fest. Denkbar sind einige Szenarien. Das Stadtmarketing könnte in einem neu gegründeten Eigenbetrieb der Stadt aufgehen oder auch in die Verwaltung integriert werden. Denn neben den Spareffekten sollen auch mögliche Doppelfunktionen überprüft werden.

    Stadtmarketing-Geschäftsführerin Martina Müller ist in die Umstrukturierung eingebunden. Aktuell laufen Workshops innerhalb der Verwaltung, die klären sollen, in welchem Modell Schwerin künftig für sich wirbt. Müller begrüßt den Prozess: „Wir erfüllen bereits viele Aufgaben. Dass unsere Arbeit wirkt, sieht man ja an den vielen Touristen in der Stadt.“ Die Umstrukturierung soll laut Verwaltung noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Ein zweiter, finaler Workshop ist für Mitte September geplant.“

    Aufsichtsratsmitglieder (Stand September 2023)

    • Dr. Josef Wolf: Vorsitzender des Aufsichtsrates | Geschäftsführer Stadtwerke Schwerin GmbH
    • Andreas Gruczek: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates | Geschäftsführer der Zeitungsverlag Schwerin GmbH & Co. KG
    • Dietrich von Albedyll: Geschäftsführer LWG TOURISMUS SOLUTIONS | Mitglied der Marketinginitiative der Wirtschaft – Region Schwerin e.V.
    • Dr. Rico Badenschier: Oberbürgermeister und Dezernent für Zentrale Verwaltung, Stadtentwicklung und Wirtschaft
    • Björn Mauch: stellvertretendes Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin
    • Silvia Rabethge: Stadtvertreterin der Landeshauptstadt Schwerin | Referentin Landesmarketing MV
    • Stefanie Richter: Geschäftsbereichsleiterin Standortpolitik, International, IHK zu Schwerin

    Da kann einfach kein Geld für die Unterstützung eines Stadtfestes übrig sein. Dann geh doch einfach woanders hin.

  2. Avatar von
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    „Mehr als 100.000 Euro forderte Martina Müller in diesem Jahr von der Stadtverwaltung als Nachschuss. Damit ist jetzt erstmal Schluss. Die Verwaltung ist dabei, Stadtmarketing neu zu denken, prüft sogar die Auflösung der Stadtmarketinggesellschaft und ob die Arbeit auch durch die Verwaltung erledigt werden könne. Auch andere Modelle seien denkbar. Gespräche mit Gesellschaftern der Stadtmarketinggesellschaft laufen bereits, um die Übernahme der Anteile durch die Stadt abzustimmen.

    Für die Private Marketinginitiative (PMI) Schwerin, die sich seit 2014 ein „Gemeinsames Marketing“ mit Stadtmarketing, Stadt und privaten Unternehmen zur Aufgabe gemacht hatte, ist die kritische Hinterfragung nachvollziehbar. Die PMI sah die Zusammenarbeit mit der Stadtmarketinggesellschaft immer problematisch, löste sich letztlich im September 2023 aber auf. „Die wichtige Aufgabe bleibe, Unternehmen und Institutionen aktiv in das Schwerin-Marketing einzubinden und gemeinsame Entscheidungen zu treffen, um die Stadt und das Stadtmarketing voranzubringen“, hieß es in einer Abschlusserklärung.

    „Derzeit befinden wir uns in einem großen internen Prozess, der die Aufgaben und Ressourcen der Vermarktung der Landeshauptstadt Schwerin in Zukunft optimal ausrichten soll. Dabei wird natürlich auch die neue Aufgabe durch den Welterbetitel mitgedacht“, kommentierte Ulrike Auge von der Pressestelle der Stadt die aktuelle Entwicklung.“

  3. Avatar von
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    Fundstücke: „Seit 2008 ist Martina Müller Geschäftsführerin der Stadtmarketing GmbH Schwerin. In dieser Zeit widmete sie sich der stärkeren Profilierung der Landeshauptstadt als Kultur- und Tourismusstadt. Am 1. Dezember 2020 hat sie auch die Leitung des Tourismusverbandes Mecklenburg-Schwerin e.V. übernommen.

    Ziel der Entscheidung, Müller die Leitung des Tourismus in Mecklenburg-Schwerin zu übergeben, sei es, den Tourismus von Stadt und Region noch enger miteinander zu verknüpfen. Martina Müller sagt: „Schwerin ist ein gewichtiger Teil der Reiseregion Westmecklenburg. Diese gemeinsame Wahrnehmung wollen und müssen wir weiter stärken, denn in der Verbindung beider Teile liegt unglaublich viel Potenzial. Schwerin-Urlauber in die Region zu holen und die Regionsbesucher für einen Ausflug nach Schwerin zu begeistern – das ist die Herausforderung, die ich gerne gemeinsam mit den Partnern aus Stadt und Region noch konzentrierter als bisher angehen möchte.“

    Zu ihren ersten Aufgaben gehört die Umsetzung der Strategie für die Urlaubsregion Mecklenburg-Schwerin. Diese wurde kürzlich von Vertreter*innen aus Wirtschaftsförderung, Regionalentwicklung, Freizeitinfrastruktur, Leader-Aktionsgruppen, Kulturinstitutionen, Beherbergungsbetrieben und Kommunen erarbeitet.“

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