Sparen auf Kosten der Jugend? AfD will Jugendhaus „Dr. K“ in Schwerin schließen und Gebäude verkaufen lassen

(stm)

Update (12. Mai): Inzwischen hat der Oberbürgermeister dem Antrag eine ablehnende Stellungnahme gegeben. Eine Entscheidung steht noch aus:

https://schwerin.news/2025/05/12/stadt-reagiert-auf-afd-antrag-kein-spurbarer-haushaltsverbessernder-effekt-bei-verkauf-vom-dr-k/

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Ursprünglicher Artikel:

Die AfD-Fraktion in der Schweriner Stadtvertretung will das Jugendhaus „Dr. K“ schließen und die städtische Immobilie verkaufen lassen. Ein entsprechender Antrag (Drucksache 01490/2025) wurde zur Beratung und Beschlussfassung in die Stadtvertretung eingebracht.

In ihrer Begründung verweist die AfD auf vergleichsweise geringe Besucherzahlen im „Dr. K“ im Vergleich zu anderen Jugendtreffs wie dem Westclub One oder dem JAMpoint. Auch das Nutzungspotenzial in Relation zur Gebäudekapazität sei nach Ansicht der Antragsteller „erheblich geringer“.

Zudem kritisiert die AfD das vom städtischen Jugendamt vorgelegte Konzept zur zukünftigen Nutzung des Hauses, das einen barrierefreien Umbau für rund 5 Millionen Euro vorsieht. Angesichts der angespannten Haushaltslage und der Tatsache, dass das Innenministerium die dafür vorgesehene Kreditaufnahme bereits abgelehnt habe, sei dieses Vorhaben „nicht mit den Konsolidierungszielen der Landeshauptstadt vereinbar“, so die Antragstellerin, Fraktionsvorsitzende Petra Federau.

Sollte der Antrag eine Mehrheit finden, droht dem Jugendhaus Dr. K das Aus – und der Stadt ein weiterer Rückzug aus der aktiven kommunalen Jugendarbeit.

Hier kann der Antrag der AfD eingesehen und heruntergeladen werden:


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3 Antworten zu „Sparen auf Kosten der Jugend? AfD will Jugendhaus „Dr. K“ in Schwerin schließen und Gebäude verkaufen lassen“

  1. Avatar von Stadt reagiert auf AfD Antrag: Kein „spürbarer haushaltsverbessernder Effekt“ bei Verkauf vom Dr. K. – schwerin.news

    […] Sparen auf Kosten der Jugend? AfD will Jugendhaus „Dr. K“ in Schwerin schließen und Gebäude ve… […]

  2. Avatar von
    Anonymous

    Ein Pia-Kunde. Eine Gemeinschaftsunterkunft sollte wirklich nicht wieder auf dem Dreesch landen. Das hier gemeinte Grundstück bringt der Stadt doch sicher nur Verluste ein. Die Notwendigkeit der Nutzung für Jugendarbeit ist wohl nicht mehr gegeben. Also sollte die Stadt etwas ändern.

  3. Avatar von
    Anonymous

    Immobilien verhökern sollte die Stadt keinesfalls, so wie Frau Federau alias Pia Sommer es sich vorstellt. Aus dem Gebäude kann man doch eine Asylbewerberunterkunft machen. Die Baukosten trägt doch das Land. Eintsprechende Microwohnungen können später als Jugendhotel oder anderes dienen. Man sollte die Gunst der Stunde nutzen zumal der Rückgang von Asylbewerbern absehbar ist. Die Leute von der AfD haben überhaupt keine Ideen !! Strategische Weitsicht ist dort Fehlanzeige.

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