(stm)
Die Stadt legt in einer aktuellen Informationsvorlage den aktuellen Stand rund um Kaninchenwerder offen – und der erklärt, warum es auf der Insel bislang nicht vorangeht. Der bisherige Pächter der gastronomischen Einrichtung klagte gegen die vom Zentralen Gebäudemanagement zum 31. März 2025 ausgesprochene Kündigung.
Die Räumungsklage sei im April 2025 beim Landgericht Schwerin eingereicht worden. Nach Angaben der Stadt, könnte es aber schon bald zu einer Einigung kommen. Denn eine Güteverhandlung ist für den 8. Januar 2026 terminiert. Man darf gespannt sein, wie diese aussehen wird.
Bis zur Klärung ruht das im Frühjahr 2025 gestartete Ausschreibungsverfahren zur Neuverpachtung; fünf besonders geeignete Bewerbungen seien indes bereits vorselektiert und dokumentiert, das Verfahren bleibt ausgesetzt.
Zustand von teilen des Gasthauses laut Stadt bedenklich
Die Veranda am Gasthaus sei einsturzgefährdet und wurde deswegen gesperrt, heißt es in der Informationvorlage. Für das Jahr 2026 sei eine bauliche Sanierung der Veranda sowie des Daches der Veranda und des Saalgebäudes geplant. Das Fachwerkhaus bleibt von diesen Maßnahmen unberührt. Eine Einbindung der unteren Denkmalschutzbehörde sei bei allen Arbeiten gewährleistet.
Plan der Stadt offengelegt
In dem Dokument hat die Stadtverwaltung zudem ihren Zeitplan vorgestellt, wie sie sich den weiteren Ablauf rund um die Insel kaninchenwerder vorstellt. Folgendes ist laut Stadtverwaltung geplant:
- Güteverhandlung beim Landgericht am 8. Januar 2026.
- Sanierung der Veranda und des Daches des Saalgebäudes ist für 2026 geplant.
- Neuverpachtung erfolgt nach Abschluss des gerichtlichen Verfahrens.
- Kontinuierliche Betreuung der Hafenanlage wird perspektivisch durch einen neuen Betreiber gewährleistet.
- Fortschreibung des Entwicklungskonzepts erfolgt auf Basis der aktuellen Rahmenbedingungen.
Die politische Stoßrichtung ist damit klar: Solange das Verfahren vor dem Gericht läuft, bleiben Pacht- und Betriebsfragen blockiert. Erst wenn diese Punkte geklärt sind, kann Kaninchenwerder aus der Hängepartie in den Regelbetrieb übergehen.
HIer kann die aktuelle Informationvorlage eingesehen und heruntergeladen werden:












3 Antworten zu „Wie es mit Kaninchenwerder weitergehen soll – Stadt gibt Update zum Inselstreit“
Soweit ich weiß, lagen dem aktuellen Pächter mit Beginn seines Betriebes schon zahlreiche Steine im Weg: Ursprünglich sollte das Gasthaus ebenfalls saniert werden. Das zur Verfügung stehende Geld wurde aber allein für den Hafen investiert, der für mein Empfinden viel zu groß geraten ist. Zusätzliche Ausflugsschiffe darf es auf dem See nicht geben, die Weiße Flotte stellt sich auch stur. Einfach zu sagen, der Pächter solle mal den Weg frei machen, finde ich unfair. Wir wissen nur die Hälfte (oder noch weniger)!
Ausflüge auf die Insel kann jeder bereits heute machen.
Was und wer da sich schon alles auf der Insel versucht hat ist Legion. Der jetzige Pächter hat auch nix geschafft und die Stadtgesellschaft, nämlich diejenigen welche die Insel besuchen wollen, haben das nachsehen. So ein schöner traditionsreicher Ausflugsort liegt brach. Die Stadt hat den Bau übel vernachlässigt und muss den erstmal sanieren. Der Pächter sollte seine Sachen packen und den Weg frei machen für einen durchgreifenden Neuanfang. Aber nein da wird sich gestritten bis zum geht nicht mehr. Reich wird kein Pächter auf der Insel mit irgendwelchen Angeboten aber man könnte zumindest bescheiden von seiner Arbeit leben.
[…] Innensee, steht im Fokus des aktuellen Schaffens der Stadtverwaltung. Laut einem Bericht von schwerin.news wurde nun ein Update zur gastronomischen Einrichtung auf der Insel veröffentlicht. Besonders […]