(stm/red)
Der Schweriner Radentscheid hat die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt aufgerufen, sich am laufenden Bürgerentscheid zum Spielplatz an der Kieler Straße zu beteiligen. Hintergrund ist die reine Briefabstimmung, die am Sonntag, 25. Januar 2026, endet.
Auslöser für den Appell ist eine Stellungnahme des Deutschen Kinderhilfswerkes. Dessen Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann wirbt öffentlich dafür, beim Bürgerentscheid mit „Ja“ zu stimmen – „im Sinne der Kinder“. In der Erklärung verweist das Kinderhilfswerk auch auf das breite Engagement in Schwerin: Mehr als 4.000 Unterschriften hatten den Bürgerentscheid überhaupt erst möglich gemacht.
Bemerkenswert: In seiner Erklärung hebt das Deutsche Kinderhilfswerk ausdrücklich hervor, dass auch 16- und 17-Jährige beim Bürgerentscheid wahlberechtigt sind und ruft auch diese Altersgruppe zur Teilnahme auf.
Der Radentscheid Schwerin, der sich seit Jahren für sichere und familienfreundliche Mobilität in der Stadt einsetzt, greift diesen Aufruf auf und richtet ihn indirekt an die eigene Community: „Nehmt an der Wahl teil!“ heißt es in dem aktuellen Januar Newsletter des Radentscheides, der hier eingesehen werden kann:
Die Stadt Schwerin hatte bereits früh darauf hingewiesen, dass der Bürgerentscheid ausschließlich per Brief durchgeführt wird. Eine Stimmabgabe in Abstimmungsräumen ist nicht vorgesehen – die Unterlagen werden an die Meldeadresse versandt und müssen fristgerecht wieder bei der Stadt eingehen.
Damit rückt in den letzten Tagen vor dem Abstimmungstermin vor allem eine Frage in den Mittelpunkt: Haben alle Wahlberechtigten ihre Unterlagen rechtzeitig erhalten – und schicken sie sie auch rechtzeitig zurück? Denn bei einer reinen Briefabstimmung entscheidet am Ende nicht nur die persönliche Meinung, sondern auch die Beteiligung darüber, ob das Votum die nötige Wirkung entfaltet.












