„And the LEO goes to…“ – diese Worte werden bald wieder durch die Kinosäle der Landeshauptstadt hallen. Wenn im Mai das 35. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern seine Tore öffnet, steht traditionell nicht nur die internationale Prominenz im Rampenlicht. In insgesamt vier Kategorien werden die begehrten Preise verliehen, wobei neben dem Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmwettbewerb ein ganz besonderer Fokus auf dem Nachwuchs liegt: dem Preis für den besten Kinder- und Jugendfilm.
Der „LEO“, wie die Auszeichnung liebevoll genannt wird, hat sich über die Jahrzehnte zu einer festen Größe des Festivals entwickelt. Er wird von der Landeshauptstadt Schwerin gestiftet und ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert. Das Besondere an dieser Auszeichnung ist jedoch nicht nur die Summe, sondern die Zusammensetzung der Jury. Hier entscheiden keine Branchenexperten oder erwachsene Kritiker, sondern die Zielgruppe selbst. Junge, filminteressierte Menschen im Alter von 14 bis 19 Jahren erhalten die Chance, die eingereichten Werke zu sichten und schlussendlich über den Siegerfilm zu entscheiden.
Damit die Jugendlichen bestens auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet sind, werden sie im Vorfeld des Festivals intensiv geschult. In einem speziellen Workshop, der am 30. März 2026 in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr im Mediatop Schwerin stattfindet, erarbeiten sich die Jurymitglieder einen eigenen Kriterienkatalog. Unter professioneller Anleitung lernen sie, Filme nach inhaltlichen und technischen Aspekten zu bewerten und ihre Eindrücke in fundierte Kritik zu übersetzen.
Begleitet wird das Geschehen zudem von der LEOfilms-Jugendredaktion. Die jungen Reporterinnen und Reporter sind während des gesamten Festivals vor Ort, um über den Wettbewerb und die allgemeine Stimmung des Filmkunstfests zu berichten. Ihre Beiträge, Interviews und exklusiven Einblicke hinter die Kulissen werden zeitnah auf YouTube sowie auf dem Instagram-Kanal unter dem Namen leo.films veröffentlicht. So wird sichergestellt, dass die Perspektive der Jugend auch digital eine weitreichende Stimme erhält.
Wer selbst einmal in der Jury sitzen und über die Filmwelt von morgen mitbestimmen möchte, kann sich ab sofort bewerben. Ansprechpartner für das Projekt ist Tobias Neumann von der Sozial-Diakonischen Arbeit – Evangelische Jugend gGmbH. Die Bewerbungen können bis zum 15. März 2026 entweder per E-Mail an leofilms@soda-ej.de oder telefonisch unter der Nummer 0152 2265486 eingereicht werden. Auch eine postalische Bewerbung an die Adresse Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend gGmbH, Tobias Neumann am Grunthalplatz 4 in 19053 Schwerin ist möglich.





















