(red/stm) Am heutigen 8. März haben in Schwerin nach Einschätzung der Veranstalterinnen und Veranstalter etwa 250 bis 300 Menschen an einer friedlichen Demonstration zum feministischen Kampftag teilgenommen. Bei gutem Wetter und positiver Stimmung zog der Demonstrationszug durch die Stadt.
Im Mittelpunkt standen klare Forderungen nach mehr Sichtbarkeit, Gleichstellung, Wertschätzung und einem gewaltfreien Leben. Die Veranstaltung setzte damit ein deutliches Zeichen für feministische Anliegen und gegen Diskriminierung.
Besonders war in diesem Jahr, dass die Redebeiträge erstmals durch eine Gebärdensprachdolmetscherin in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt wurden. Auch die Route war nach Angaben aus dem Umfeld der Demonstration bewusst barrierearm gewählt worden, um möglichst vielen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen. Im hinteren Bereich des Domozuges wurde ein ruhigerer Bereich geschaffen, um neurodivergenten Menschen die Teilhabe zu erleichtern.
Neben den gesetzlich vorgesehenen Ordnerinnen und Ordnern waren bei der Demonstration auch Awareness-Personen im Einsatz. Sie sollten dazu beitragen, einen möglichst sicheren und respektvollen Rahmen für alle Teilnehmenden zu schaffen.
Inhaltlich wurde zudem Wert darauf gelegt, migrantische Perspektiven einzubeziehen. Die Redebeiträge waren bewusst auch aus dieser Sicht gehalten, um auf Mehrfachdiskriminierung aufmerksam zu machen.
Rednerinnen aus Syrien, Kamerun, Ecuador und Albanien erläuterten die prekäre Lage, in der sich Frauenrechtlerinnen in ihren Heimatländern befinden.
Die Demonstration verlief friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.




















