(red)
Wird in Schwerin viel gerast? Die Jahresbilanz 2025 des Ordnungsamtes liefert klare Zahlen – und zeigt eine interessante Verschiebung. Während die Autofahrer bei den fest installierten Blitzern offenbar dazugelernt haben, schlagen die mobilen Kontrollen umso häufiger an.
An den fünf stationären Blitzern im Stadtgebiet wurden im vergangenen Jahr rund 8,27 Millionen Fahrzeuge erfasst. Die Zahl der Temposünder ging hier erfreulicherweise drastisch zurück: von 12.849 Verstößen im Jahr 2024 auf nur noch 7.532 im Jahr 2025.
Anders sieht es bei den mobilen Blitzern aus, die an 292 Tagen an Unfallschwerpunkten und Gefahrenstellen aufgebaut wurden. Bei 2,41 Millionen gemessenen Fahrzeugen blitzte es hier 44.197-mal (2024: 33.664). Die Quote der zu schnell Fahrenden stieg dabei leicht von 1,57 auf 1,83 Prozent an. Einen Anstieg gab es auch bei den Rotlicht-Verstößen: Hier lösten die Kameras 974-mal aus (2024: 693), was laut Stadt jedoch auf ein deutlich gestiegenes Verkehrsaufkommen mit über 200.000 zusätzlichen Durchfahrten zurückzuführen ist.
Für die Stadtkasse sind die Verkehrssünder ein erheblicher Faktor: Insgesamt nahm Schwerin durch Verwarn- und Bußgelder im vergangenen Jahr 3,4 Millionen Euro ein (2024: 2,87 Millionen Euro).

















