Lankow: Ortsteilvertretung fordert Vollzeitstelle für Stadtteilmanagement bei Neubesetzung

(red/stm)

In Lankow steht ein Wechsel im Stadtteilmanagement bevor. Die bisherige Stadtteilmanagerin beendet ihre Tätigkeit zum 1. Juli 2026. Die Ortsteilvertretung will deshalb verhindern, dass die Arbeit der vergangenen Jahre abreißt – und fordert nicht nur eine schnelle Nachbesetzung, sondern auch eine Aufwertung zur Vollzeitstelle.

Lankow soll auch künftig ein eigenes Stadtteilmanagement haben – und zwar stärker als bisher. Das fordert die Ortsteilvertretung Lankow in einem Antrag an die Stadtvertretung. Der Oberbürgermeister soll demnach beauftragt werden, die freiwerdende Stelle „umgehend“ neu zu besetzen und zugleich auf eine Vollzeitstelle aufzuwerten.

Hintergrund ist der bevorstehende Weggang der aktuellen Stadtteilmanagerin. Sie beendet ihre Tätigkeit zum 1. Juli 2026. Aus Sicht der Ortsteilvertretung darf damit die in den vergangenen fünf Jahren geleistete Aufbauarbeit nicht einfach versanden. In der Begründung heißt es sinngemäß, die bisherige Arbeit solle nicht „sang- und klanglos“ verstreichen und ohne bleibende Wirkung bleiben.

Die Ortsteilvertretung verweist dabei auch auf die Situation im Stadtteil. Lankow weise weiterhin strukturelle Probleme auf, die nach Auffassung des Gremiums insbesondere durch ein gutes Stadtteilmanagement bearbeitet werden können. Gemeint ist damit eine Anlauf- und Vernetzungsstelle im Stadtteil, die Entwicklungen begleitet, Akteure zusammenbringt und Probleme vor Ort aufgreift.

Mit der beantragten Aufwertung zur Vollzeitstelle würde das Stadtteilmanagement in Lankow politisch deutlich gestärkt. Ob die Stadtvertretung dem Antrag folgt, bleibt nun abzuwarten. Der Antrag soll in der kommenden Stadtvertretung beraten und beschlossen werden.


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