(stm/red/PM) Wie leben Igel, welchen Gefahren sind sie ausgesetzt und wie können Menschen zu ihrem Schutz beitragen? Antworten darauf gibt die Wanderausstellung „Igelleben“, die derzeit in der Marienplatzgalerie zu sehen ist.
Auf zehn Ausstellungstafeln führt der Igel „Erina“ durch das Igeljahr. Besucher erfahren dabei unter anderem, wie sich die Tiere ernähren, wo sie Unterschlupf finden und welche Risiken ihnen in Städten und Gärten drohen.
Eröffnet wurde die Ausstellung am Montag von Schwerins Umweltamtsleiter Dr. Peter Meyer-Kohlstock und Julia Burghardt, Leiterin der Naturschutzstation Schwerin. Auch eine Gruppe der Kita Löwenzahn nahm an der Eröffnung teil.
Die Ausstellung steht im Zusammenhang mit dem in Schwerin erlassenen Nachtfahrverbot für Mähroboter. Die Geräte dürfen in den Abend- und Nachtstunden nicht betrieben werden, um Igel und andere kleine Tiere zu schützen. Gerade nachts sind die Tiere besonders aktiv und können von autonom fahrenden Mährobotern schwer verletzt oder getötet werden.
Bis zum 8. August 2026 ist „Igelleben“ während der regulären Öffnungszeiten im Untergeschoss der Marienplatzgalerie zu sehen. Anschließend zieht die Ausstellung in die Naturschutzstation Schwerin am Strand 9 um. Dort kann sie vom 13. August bis zum 8. Oktober 2026 besucht und mit einem umweltpädagogischen Programm für Kinder verbunden werden.
Nach Angaben des BUND ist Schwerin die erste Station der Wanderausstellung von Pro Igel e. V. in Ostdeutschland.















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