Kolonialismus vor der eigenen Haustür: Schwerin bekommt einen „Decolonize“-Stadtrundgang

Was hat Schwerin mit Kolonialismus zu tun – und was hat Kolonialismus mit uns allen zu tun? Genau dieser Frage geht am Montag ein neuer Stadtrundgang nach. „Decolonize Schwerin!“ heißt die Veranstaltung, Treffpunkt ist von 13.30 bis 16.30 Uhr vor dem Mecklenburgischen Staatstheater am Alten Garten, unter dem Dach.

Organisiert wird der Rundgang vom Bündnis Decolonize Schwerin, das sich 2025 gegründet hat und sich mit kolonialen Kontinuitäten in Schwerin und Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt. Kooperationspartner ist Soziale Bildung e.V.

Dabei geht es darum, bekannte Orte der Stadt aus einer kolonialen Perspektive neu zu betrachten – und danach zu fragen, wie diese Geschichte bis heute unser Denken, unsere Erinnerungskultur und unser gesellschaftliches Zusammenleben prägt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur historische Ereignisse, sondern auch aktuelle Fragen von globaler Gerechtigkeit, Solidarität und Teilhabe.

Der Rundgang lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und ins Gespräch darüber zu kommen, wie eine solidarische Nachbarschaft heute aussehen kann. Wer teilnehmen möchte, kommt einfach zum Treffpunkt vor dem Theater. Fragen beantwortet Nicole unter workshops@riseup.net.

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(red)


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