(stma)
„Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Potsdam“, das ist das erste was man wahrnimmt, wenn man sich die von der Partei die Linke vorgeschlagene Kandidatin für den Posten als Dezernentin und zweite Stellvertreterin des Oberbürgermeisters in Schwerin ansieht.

Nachdem das Innenministerium die Wahl, der von der Stadtvertretung gewählten Bewerberin Karin Müller als ungültig definiert hatte, hat die Linke nun im fernen Potsdam eine alternative Kandidatin gefunden. Nun steht also eine Wiederholung der Wahl an. Die Linke schlägt Frau Trauth aus Potsdam vor, und bittet die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter um Zustimmung.
Bemerkenswert ist es an dieser Stelle, dass es bis dato keinerlei weitere Vorschläge für den Posten gibt. Weder CDU, SPD, UB, Grüne, AfD haben bisher einen Gegenkandidaten nominiert. Dabei ist der Posten extrem gut bezahlt und im stadtpolitischer Betrachtung mit starker Steuerungsfunktion ausgestattet.

Kommentar:
Böse Zungen sprechen hier von Vereinbarungen der Schweriner Parteien untereinander. Es wirkt, und der Eindruck ist nicht unberechtigt, als ginge es darum, einer Bewerberin der Partei Die Linke den Posten zuzuschieben.














