(stm)
Die Bemühungen um einen Standort für das Wandbild „Kunst und Lebensfreude“ (andere nennen es „Freizeit und Lebensfreude“) sind nach einer aktuellen Mitteilung des Oberbürgermeisters Dr. Rico Badenschier aktuell als gescheitert anzusehen. Auch wenn die SVZ im Juli 2020 von einer „Rettung“ sprach, so ist nach Aussage der Verwaltung die Suche nach einem alternativen Standort als gescheitert zu bezeichnen.
Die Stadt hatte beschlossen, dass Kunstwerke im öffentlichen Raum, einschließlich jener an öffentlichen Gebäuden, in ihrem ursprünglichen Stadtteil verbleiben sollen, wenn sie aufgrund von Bauarbeiten oder anderen Umständen ihren ursprünglichen Standort verlassen müssen. Nur unter außergewöhnlichen Umständen soll eine Verlegung in eine andere Gegend gestattet werden. Wenn der Verbleib des Kunstwerks im ursprünglichen Stadtteil nicht möglich ist, wird geprüft, wie ein Ausgleich in Form eines anderen Kunstwerks im öffentlichen Raum erfolgen kann. Die Entscheidung über den Standort des Kunstwerks sollte in enger Absprache mit dem Künstler und dem Ortsbeirat des betroffenen Stadtteils getroffen werden. Explizit ging es im aktuellem Fall um das Wandbild „Kunst und Lebensfreude“.
In Ergänzung der schriftlichen Mitteilungen des Oberbürgermeisters vom 05.12.2022 wurde bekanntgegeben, dass die Stadt auf der Suche nach einem neuen Standort für das Wandbild „Kunst und Lebensfreude“ auf der Marstallhalbinsel gescheitert ist. Die untere Denkmalschutzbehörde und die Landesdenkmalschutzbehörde haben den neuen Standort abgelehnt, und es konnte kein anderes geeignetes Gebäude gefunden werden. Die Stadt wird jedoch weiterhin nach einer Lösung suchen.
Der Stadtrat betonte, dass diese Regelung für alle zukünftigen Kunstwerke im städtischen Eigentum gelten werde und im Kulturbericht berücksichtigt werde. Die Entscheidung, wo das Kunstwerk letztendlich platziert wird, soll in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und dem betroffenen Stadtteil getroffen werden.
Die Stadt hat sich verpflichtet, den Verbleib von Kunstwerken im öffentlichen Raum zu erhalten, um das kulturelle Erbe der Stadt zu bewahren. Sie arbeitet weiterhin daran, eine Lösung für das Wandbild „Kunst und Lebensfreude“ zu finden, um sicherzustellen, dass es angemessen aufgestellt wird. Vorerst ist eine Standortsuche allerdings gescheitert.



















