(stm) Am 1. September Demonstration des Friedensbündnisses in Schwerin. Der Flyer den das Bündnis dazu herumschickt wirkt hingegen wenig friedlich.
Anlässlich des Weltfriedenstages laden das Schweriner Friedensbündnis und das Aktionsbündnis für Frieden, Schwerin, zu einer großen Kundgebung ein. Das Ziel ist es, so das Bündnis, eine klare Botschaft gegen einen möglichen 3. Weltkrieg zu setzen und stattdessen eine sofortige diplomatische Lösung im Ukrainekrieg anzustreben.
Ja derartig gravierende Worte nutzt das Bündnis tatsächlich auf einem Flyer der mit sehr eindringlichen Worten für die morgige Veranstaltung wirbt. Es geht den Friedensaktivisten um nichts weniger als den dritten Weltkrieg zu verhindern.
Die Veranstaltung findet am Freitag, den 1. September 2023 um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz in Schwerin statt. Das Bündnis appelliert dringend an die Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträger, Eskalationen zu vermeiden und stattdessen auf diplomatische Mittel und Friedensgespräche zu setzen.
Die Hauptforderungen des Bündnisses sind:
- Beendigung des Ukrainekrieges und Stopp aller Waffenlieferungen.
- Förderung eines sofortigen Waffenstillstands durch diplomatisches Engagement.
- Etablierung einer Friedensordnung, die die Interessen aller Länder respektiert.
- Ächtung von Atomwaffen, Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag und Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland.
- Stopp der Anschaffung von Atomwaffenträgern und der nuklearen Teilhabe der Bundeswehr.
- Ablehnung übermäßiger Aufrüstungsmaßnahmen wie Sondervermögen für die Bundeswehr und Rüstungsausgaben von 2% des BIP.
Stattdessen setzt sich das Friedensbündnis für folgende Maßnahmen ein:
- Stärkung und Ausbau des Sozialstaates.
- Investitionen in Infrastruktur, Bildung sowie Umwelt- und Klimaschutz.
Hier der Flyer des Friedensbündnisses.

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