(stm)
Am kommenden, morgigen Samstag, den 23. September 2023, haben Schwerinerinnen und Schweriner aus der umweltbewussten Community die Gelegenheit, für den Umweltschutz in Schwerin aktiv zu werden. Der Verein, die „Lokale Agenda 21 Schwerin“ veranstaltet eine „Kippenjagd“ und lädt alles Interessierten ein mitzumachen.
Bei dieser Aktionsform werden herumliegende Zigarettenkippen eingesammelt, um auf die Gefahren für unsere Umwelt aufmerksam zu machen, und ein positives Zeichen für den Umweltschutz zu setzen.
Die Aktion findet von 10:00 bis 12:00 Uhr am Südufer des Schweriner Pfaffenteichs statt, von wo aus die Kippenjagd startet und sich rund um den Teich erstrecken wird.
Teilnehmen können alle interessierten Schwerinerinnen und Schweriner, die sich für den Umweltschutz in unserer Stadt engagieren möchten. Wenn möglich, sollten Handschuhe, Greifer und ein Eimer für das Sammeln der Kippen mitgebracht werden.
Herumliegende Zigarettenkippen stellen eine konkrete Umweltgefahr dar. Sie gehören weder auf den Boden noch in den Gully. Karsten Jagau, Vorstandsmitglied der lokalen Agenda Schwerin, erklärt: „Zigarettenkippen enthalten viele Giftstoffe und Plastik, was für das Wasser, den Boden und die Tiere eine Umweltgefahr darstellt. Jede Kippe, die ordnungsgemäß entsorgt wird, ist ein Gewinn für die Umwelt.“
Die Lokale Agenda Schwerin setzt sich dafür ein, die Aufklärungsarbeit und Aktivitäten der Stadt zum Thema „Herumliegende Kippen“ zu intensivieren. Ziel ist es auch, wetterfeste Aschenbecher im Stadtgebiet aufzustellen und ein Sammelsystem für die Wiederverwertung und ordnungsgemäße Entsorgung von Kippen in Schwerin zu etablieren, sodass die Kippen nicht im Pfaffenteich und den anderen Schweriner Gewässern landen.
Der WWF beispielsweise sagt zu dem Umweltgefahren durch die Zigarettenkippen: „In Stummeln finden wir unter anderem Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd, Benzol und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Und natürlich Nikotin. Nikotin ist ein Nervengift. Aus den Filtern ausgewaschen landet es letztendlich in Seen, in Flüssen, im Meer. Die Folgen sind vielfach wissenschaftlich beschrieben. Die Auswirkungen auf Wasserlebewesen reichen von Genveränderungen und Verhaltensänderungen bis hin zum Tod.“
Hier aktiv zu werden, durch eine öffentliche Aktion, am kommenden Samstagvormittag, kann den Blick auf die Gefahren schärfen. Und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt stärken.
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