(stm) Wer in den letzten Tagen und Wochen durch die Schweriner Buschstraße geht hat es mitbekommen. In dem denkmalgeschützten Gebäude das seit einiger Zeit leer steht, kehrt wieder Leben ein.

Wir haben abends ans Fenster geklopft und wollten wissen, was hier entstehen soll. Und wurden überrascht.
Im Innenbereich unterhielten wir uns mit dem „Projektleiter“, der uns durch die Baustelle führte. Es wirkt schon jetzt urig und man spürt wo die Reise hin gehen soll. Holz und Handwerk dominieren die Räume aktuell. Und es ist nicht irgendwelches Holz was dort für Tresen, Sitzbänke, Vertäfelung und Dekoration in Handarbeit hergerichtet und benutzt wird.
Bestandteile alter Schweriner Traditions-Gastronomie an einem Ort
Es stammt anteilig zum Beispiel aus dem vielen älteren Schwerinern noch bekanntem Casino in der Pfaffenstraße, aus dem ehemaligen Winzerstübchen und aus anderen inzwischen geschlossenen und überbauten alten Gebäuden und Restaurants der vergangenen Jahre und Jahrzehnte Schwerins.
„Das Holz habe ich über Jahre gesammelt und nun möchte ich es hier in diesem wunderschönen Gebäude in eine neue Gastronomie integrieren.“ Das Holz sei bei den Abrissarbeiten teils achtlos in Container gelandet, anderes habe er über Kontakte und von Freunden angeboten bekommen und über Jahre eingelagert. Nun sollen diese „Erinnerungsstücke“ eine neue Gastronomie zum Leben erwecken. So werden aus Teilen einer fast zerstörten Tür, bei der wohl keine Denkmalwert gesehen wurde, die sonst achtlos zerstört worden wäre, neue Gestaltungselemente.
Alte Möbelstücke sollen zudem aufgearbeitet werden, um den Gästen eine besondere Atmosphäre zu ermöglichen.
Noch viel Arbeit bis zur Eröffnung
Wann es zur Eröffnung kommt, sei noch nicht klar. Auch sei die Zusammensetzung des gastronomischen Angebotes noch nicht vollends entschieden. Bis zu einer Eröffnung werde es noch Zeit und viel Arbeit benötigen.
Doch eines scheint klar, wenn es soweit ist, werden in dem kleinen Denkmalgeschützen Gebäude viele Elemente, ob Wandvertäfelung oder die mit Handarbeit hergestellten Sitzbänke eine Vorgeschichte in sich tragen.
http://www.schwerin.news wird erneut berichten, wenn es was neues zu diesem interessanten Projekt gibt.
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