(stm/ Kommentar) Die Unabhängigen Bürger wollten einen Bürgerentscheid auf den Weg bringen. Im Detail sollten Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Schwerin über folgendes abstimmen:
„Sind Sie dafür, dass die Pfaffenteichfähre erhalten bleibt?“ Der Antrag wurde von den Unabhängigen Bürger zurückgezogen.
Manfred Strauß begründete dies folgendermaßen: „Gehe davon aus dass die Petermännchenfähre allen am Herzen liegt. Wir müssen akzeptieren dass Mehrheit dagegen ist.“ Man müsse sich aber Gedanken machen wie es zukünftig mit der Fähre weiter gehe.
Gut. Kein Alibi- Bürgerentscheid
Nun seien wir doch mal ehrlich. Bei der Fragestellung – wer würde da mit „Nein“ abstimmen?
Es wirkt befremdlich, dass bei dutzenden Themen, beispielsweise Paulshöhe, Radsporthalle, Migrationspolitik, Ausweitung Unterkunft für Asylbewerber, Erhöhung von Mietpreisen und vieles mehr – ein derartig klares Thema für das demokratische Mittel eines Bürgerentscheides genommen wurde.
Das hätte schon ein wenig was von Missachtung der Ernsthaftigkeit von wirklich real existierenden Punkten. Oder zweifelt tatsächlich irgendjemand an, dass es keine eindeutige Mehrheit bei dem Thema gibt?
Gut dass die Unabhängigen Bürger diesen Antrag zurückgezogen haben.
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