(fab)
In den vergangenen 18 Monaten ist der Markt Schwerin durch die wöchentlichen Konzerte aufgefallen, die dort jeden Dienstag kostenfrei und unentgeltlich angeboten wurden. Martin Neuhaus, Stadtvertreter und Schauspieler aus Schwerin, erhielt seinerzeit den Zuschlag für die Betreibung des Säulengebäudes, unter dessen Flagge der „Musikklub“ agierte. Doch das Säulengebäude möchte mehr bieten.
„Auch wenn es einige noch immer nicht wahrhaben wollen, hier steckt eine ganze Menge Arbeit drin“, sagte er.
Anfangs gab es Auseinandersetzungen mit nächtlich, aktiven jugendlichen Besuchern, die vermutlich sehr laut waren – doch das ist mittlerweile geklärt. Inzwischen besteht die Möglichkeit, auch im Erdgeschoss während der aktuellen „kalten Jahreszeit“ einzukehren und sich mit Freunden zu treffen. Auch im Januar.
Neben den Getränken, die den Abend verlängern, gibt es aktuell im Säulengebäude am Markt etwas Besonderes, das nur Liebhabern der Schweriner Stadtgeschichte auffällt.
Direkt neben dem Eingang steht eine alte Kommode, auf und nebden der gerahmte Postkarten aus den vergangenen Jahrezehnten der Schweriner Geschichte zu sehen sind – zumindest bezogen auf den Markt.
Bewegt man sich durch die wenigen Räume des Gebäudes, wie die aktuelle Gastronomie, findet man an den Wänden zudem alte Fotografien und gescannte Aufnahmen des Marktes aus der Vergangenheit.
Der Betreiber, Martin Neuhaus, erklärte dazu: „Ja, na klar, die Open-Air-Konzerte sind das Highlight, aber auch jetzt zur kalten Jahreszeit wird das Gebäude geöffnet gehalten: um einen Ort zu bieten, an dem sich Leute entspannen und beisammensein können; aber auch, um die Geschichte des Marktplatzes vor dem Rathaus durch Fotografien und andere Dokumente näher kennenzulernen.“
Hier einige Aufnahmen und Fotos aus der „Mini – Aiusstellung“ im Erdgeschoss des Säulengebäudes am Markt:



















