(PM/ver.di)

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) zeigt sich enttäuscht über die fehlende Wertschätzung der Arbeitgeber in der aktuellen Tarifrunde für die Beschäftigten von Bund und Kommunen.

„Es ist sehr enttäuschend, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes heute kein Angebot erhalten haben, das ihre Arbeit angemessen würdigt. Deutlich wird, dass die Arbeitgeberseite auf allen Ebenen blockiert“, erklärte Susanne Schöttke, Leiterin des ver.di-Landesbezirks Nord, in Potsdam.

„Wir sind äußerst skeptisch, ob in der dritten Verhandlungsrunde überhaupt eine Einigung am Verhandlungstisch möglich ist. Daher bereiten wir uns auf alle Eventualitäten vor“, so Schöttke weiter.

ver.di plant nun weitere Streiks und wird das weitere Vorgehen in den Gremien beraten. Arbeitskampfmaßnahmen sind für die kommenden Wochen in Vorbereitung.

Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 14. bis 16. März 2025 in Potsdam angesetzt.

ver.di fordert in der Tarifrunde 2025 für Bund und Kommunen ein Gesamtvolumen von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro mehr pro Monat für Entgelterhöhungen sowie höhere Zuschläge für besonders belastende Tätigkeiten. Zudem sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 200 Euro monatlich steigen. Um der steigenden Arbeitsverdichtung entgegenzuwirken, fordert ver.di außerdem drei zusätzliche freie Tage. Mehr Zeitsouveränität und Flexibilität soll ein „Meine-Zeit-Konto“ bieten, über das die Beschäftigten selbst verfügen können.


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