Kommt Möbelmarkt Höffner nach Schwerin?

(stm)

Schwerin rüstet sich für ein neues Kapitel im Möbelhandel: In aktuellen Planungsunterlagen wird die Ansiedlung eines großflächigen Möbelfachmarktes der Marke Höffner geprüft. In unmittelbarer Nähe zu einem bestehenden Fachgeschäft.

Ambitionierte Planung im Zuge städtebaulicher Entwicklungen
Die städtebauliche Wirkungsanalyse zum geplanten Vorhaben am Sieben-Seen-Center zeigt, dass mit dem neuen Einrichtungshaus Höffner eine Verkaufsfläche von rund 30.000 m² vorgesehen ist. Ergänzt wird dieses Konzept durch den bestehenden Sconto mit ca. 10.000 m² Verkaufsfläche. Beide Projekte sollen an der Grabenstraße/Ellerried – realsiert werden. So steht es jedenfalls in einer entsprechenden Wirkundgstudie. Sconto steht, aber verträgt sich dies mit einem weiteren Markt?

Wirtschaftliche Chancen und Herausforderungen von Sconto und Höfner geprüft


Eine umfassende Analyse aus der städtebaulichen Wirkungsstudie befasste sich intensiv mit den potenziellen Umsatzumverteilungen, die ein solches Vorhaben im regionalen Einzugsgebiet auslösen könnte. Dabei wird ein realitätsnaher „worst case“-Ansatz verfolgt, der auch mögliche negative Effekte – wie eine Verschiebung der Kaufkraft aus zentralen Versorgungsbereichen – in den Blick nimmt. Zwar weist der Bericht (unten verlinkt) darauf hin, dass eine großflächige Ansiedlung zu strukturellen Veränderungen im Einzelhandelsumfeld führen kann, doch überwiegen nach Ansicht der Stadt die positiven Effekte.


Die Beschlussvorlage der Stadtvertretung Schwerin wird aktuell in den Fachausschüssen beraten und soll auf der März Sitzung der Stadtvertretung fallen.


Entdecke mehr von schwerin.news

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

7 Antworten zu „Kommt Möbelmarkt Höffner nach Schwerin?“

  1. Avatar von
    Anonymous

    Man kann doch nach Rostock zu Höffner fahren. Skonto gehört zu Höffner und ist somit schon in Schwerin. War Möbelmarktführer in West-Berlin und kam 1991 nach Waltersdorf. Von wegen waschechter Ossi. Ein gewöhnliches kapitalistisches Unternehmen. Arbeitsplätze zum Mindestlohn und wie immer viele geringfügig Beschäftigte. Unternehmen die nach Tarif bezahlen und sich in Schwerin ansiedeln wollen, werden durch GRÜNE vergrault, da ein dringend notwendiger Autobahnanschluß torpediert wird ohne Ende. Somit fehlen der Stadt dringend benötigte Gewerbesteuern.

  2. Avatar von
    Anonymous

    Endlich mal wieder eine Ansiedlung in Schwerin. xxl ist viel zu teuer und der Rest nur Discount. Höffner ist darüber hinaus waschechter Ossi aus Berlin Schönefeld und hat an 25 Standorten 25.000 Menschen beschäftigt. Also nix mit 3 sondern wohl eher 300 Arbeitsplätzen. Bei 10 Prozent Arbeitslosigkeit und damit fast Schlusslicht in M-V können wir uns ideologischen Luxus kaum leisten. Aber mal wieder typisch Schwerin.

← Zurück

Vielen Dank für deine Antwort. ✨

Bewertung(erforderlich)