(PM/ver.di)
ver.di Nord: Arbeitgeber schlagen Verhandlungstermin für den 28.03. vor
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) teilt mit, dass die Streikmaßnahmen im ÖPNV in Mecklenburg-Vorpommern bis zum 30.03.2025 ausgesetzt werden. Dies hat die Tarifkommission für den ÖPNV beschlossen.
„Wir wollen jede Chance nutzen, um zu einem Ergebnis am Verhandlungstisch zu kommen. Deshalb lassen wir uns erneut auf Gespräche ein. Wenn aber wieder versucht wird, die Beschäftigten und uns als Gewerkschaft vorzuführen und kein deutlich verbessertes Verhandlungsangebot vorgelegt wird, ist unsere Geduld am Ende. Dann muss das Ergebnis erkämpft werden – und dazu sind wir komplett bereit, wie das Ergebnis der Urabstimmung zeigt“, so Sascha Bähring, Verhandlungsführer von ver.di Nord.
Die ver.di-Mitglieder der ÖPNV-Unternehmen im Land haben sich mit 94,35 Prozent Zustimmung in der Urabstimmung für unbefristete Arbeitskampfmaßnahmen ausgesprochen.
Nachdem in der letzten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern der ÖPNV-Unternehmen und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Mecklenburg-Vorpommern keine Einigung erzielt wurde, hat die Tarifkommission das Scheitern der Verhandlungen erklärt.
„Unakzeptabel ist es, Busfahrer*innen hier im Land schlechter zu bezahlen als im Nachbarbundesland Schleswig-Holstein. Dort haben die Kolleginnen und Kollegen viele Monate hart für ihren Tarifabschluss gekämpft. Wenn das hier auch nötig ist, dann machen wir das“, so Bähring weiter.
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