(stm)
Seit acht Jahren bringt die Veranstaltungsreihe „Lesen International“ Menschen in Schwerin zusammen. Ziel ist es, andere Kulturen kennenzulernen und die Vielfalt der Welt durch Sprache erlebbar zu machen. Nach der Gründung des Internationalen Hauses Schwerin im Jahr 2024 findet das Projekt nun fest am Ziegenmarkt 4 statt.
Ab diesem Jahr übernimmt das Team des Internationalen Hauses die Organisation, die zuvor von Claus Oellerking betreut wurde. Das Konzept bleibt bestehen: Mit Sprache als Brücke sollen Besucherinnen und Besucher neue Perspektiven entdecken und „auf Reisen gehen“.
Stimmen aus aller Welt
In diesem Jahr beteiligen sich Vorleserinnen und Vorleser aus zehn Ländern – darunter Mexiko, Brasilien, Ghana, Syrien, die Ukraine, Afghanistan, Israel, die Türkei, Polen und die USA. Sie tragen Texte und Lieder vor, die sich mit dem Thema Zugehörigkeit beschäftigen.
Gelesen wird zunächst in der jeweiligen Muttersprache. Damit das Publikum den Inhalten folgen kann, gibt es deutsche Übersetzungen im Programmheft. Für die Mitwirkenden ist es eine Gelegenheit, ihre Herkunft mit ihrer neuen Heimat zu verbinden.
Kulturelle Brücken und Toleranz
„Lesen International“ soll nicht nur Literatur erfahrbar machen, sondern auch einen Beitrag zu Toleranz und Verständigung in Schwerin leisten. Die Veranstalter versprechen ein bereicherndes Erlebnis, das neue Blickwinkel eröffnet und die kulturelle Vielfalt der Stadt sichtbar macht.
Weitere Informationen und Einblicke gibt es auch online:
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