(Polizeimeldung/ red)
Der Jahreswechsel 2025/26 ist in Schwerin nicht überall friedlich geblieben: In der Silvesternacht warfen nach Angaben der Polizei unbekannte Tatverdächtige Feuerwerkskörper auf den Balkon eines Mehrfamilienhauses. Dadurch brach ein Brand aus. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung sowie ihre Tochter erlitten einen Schock und wurden vorsorglich zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Klinikum gebracht. Die Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar, der Sachschaden liegt laut Polizei bei rund 10.000 Euro. Die Ermittlungen laufen.
Der Vorfall in der Landeshauptstadt ist Teil einer insgesamt einsatzreichen Nacht im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock, zu dem auch Schwerin gehört. In der Zeit von 31. Dezember 2025, 18 Uhr, bis 1. Januar 2026, 5 Uhr registrierte die Einsatzleitstelle nach eigenen Angaben rund 300 Einsätze – viele davon im Zusammenhang mit unsachgemäßem Umgang mit Pyrotechnik bzw Schreckschusswaffen.
Polizeilich erfasst wurden im gesamten Präsidiumsbereich außerdem etwa 74 Brände, unter anderem an Hecken sowie Mülltonnen und -containern; in 61 Fällen musste die Feuerwehr ausrücken. In Reddelich wurde ein 23-Jähriger durch Feuerwerkskörper schwer an der Hand verletzt. In Rostock sprengte eine Personengruppe zudem einen Zigarettenautomaten – der Sachschaden wird dort auf etwa 10.000 Euro geschätzt.














